{"id":215,"date":"2014-02-08T20:51:09","date_gmt":"2014-02-08T19:51:09","guid":{"rendered":"http:\/\/abtei.kloster-weltenburg.de\/?p=215"},"modified":"2020-06-04T20:59:16","modified_gmt":"2020-06-04T18:59:16","slug":"hochwasserschutz-kloster-weltenburg-2006","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kloster-weltenburg.de\/en\/2014\/02\/08\/hochwasserschutz-kloster-weltenburg-2006\/","title":{"rendered":"Hochwasserschutz Kloster Weltenburg 2006"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Ein\u00adwei\u00adhung des Hochwasser\u00adschutzes<\/b>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/kloster-weltenburg.de\/wp-content\/uploads\/hochwasserschutz01.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-383 alignright\" src=\"https:\/\/kloster-weltenburg.de\/wp-content\/uploads\/hochwasserschutz01.png\" alt=\"hochwasserschutz01\" width=\"400\" height=\"300\"><\/a>\u201cWenn wir heute den Hochwasser\u00adschutz ein\u00adwei\u00adhen k\u00f6n\u00adnen, dann ist das ein geschichtlich\u00ades Ereig\u00adnis. Jede Gen\u00ader\u00ada\u00adtion der M\u00f6nche in der 1400j\u00e4hrigen Geschichte des Klosters musste mit der Gefahr der \u00dcber\u00adflu\u00adtung durch die Donau leben und mit ihr zurecht kom\u00admen Immer wieder wurde das Kloster wurde auch vom Hochwass\u00ader heimge\u00adsucht und hat\u00adte Zer\u00adst\u00f6run\u00adgen und Sch\u00e4\u00adden zu bekla\u00adgen. Mit den im zur\u00fcck\u00adliegen\u00adden Jahr aus\u00adge\u00adf\u00fchrten Ma\u00df\u00adnah\u00admen ist eine st\u00e4ndi\u00adge Bedro\u00adhung f\u00fcr die Kloster\u00adan\u00adlage geban\u00adnt. Meine Mit\u00adbr\u00fcder und mich sowie alle, die hier leben und arbeit\u00aden, die Kloster\u00adschenke und die Kloster\u00adbrauerei, erf\u00fcllt darum an diesem Tag Freude und Dankbarkeit. Der errichtete Schutz gibt uns das Gef\u00fchl der Sicher\u00adheit und l\u00e4sst uns k\u00fcn\u00adftig ruhiger schlafen.\u201d meinte Abt Thomas M. Frei\u00adhart, als er die Fest\u00adg\u00e4ste begr\u00fc\u00dfte, die zur Ein\u00adwei\u00adhung des Hochwasser\u00adschutzes am 12. Okto\u00adber 2006 gekom\u00admen waren. Unter ihnen waren Staatsmin\u00adis\u00adter Dr. Wern\u00ader Schnap\u00adpauf, Bay\u00aderisches Staatsmin\u00adis\u00adteri\u00adum f\u00fcr Umwelt, Gesund\u00adheit und Ver\u00adbrauch\u00ader\u00adschutz, Lan\u00addrat Dr. Hubert Fal\u00adter\u00admeier, Kel\u00adheim, B\u00fcrg\u00ader\u00admeis\u00adter Fritz Math\u00ades, Kel\u00adheim, der Leit\u00ader des Wasser\u00adwirtschaft\u00adsamtes Land\u00adshut, BD Johannes Schmuk\u00ader, die Plan\u00ader, Architekt Arnulf Magerl und Sta\u00adtik\u00ader Anton Land\u00adgraf, sowie die aus\u00adf\u00fchren\u00adden Firmen.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/kloster-weltenburg.de\/wp-content\/uploads\/hochwasserschutz02.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-384\" src=\"https:\/\/kloster-weltenburg.de\/wp-content\/uploads\/hochwasserschutz02.png\" alt=\"hochwasserschutz02\" width=\"400\" height=\"300\"><\/a>Ein weit\u00ader Weg, der nach dem Hochwass\u00ader im August 2002 seinen Anfang genom\u00admen hat\u00adte, ist an sein Ziel gekom\u00admen. Kaum waren die enor\u00admen Sch\u00e4\u00adden des Pfin\u00adgsthochwassers 1999 behoben, war dieses Ereig\u00adnis eine \u201cb\u00f6se \u00dcber\u00adraschung\u201d und machte die st\u00e4ndi\u00adge Bedro\u00adhung erneut bewusst. So begann man die M\u00f6glichkeit\u00aden eines Hochwasser\u00adschutzes f\u00fcr das Kloster n\u00e4her zu pr\u00fcfen. Einge\u00adhende Unter\u00adsuchun\u00adgen von Seit\u00aden der Wasser\u00adwirtschaft erbracht\u00aden schlie\u00dflich als Ergeb\u00adnis die Durch\u00adf\u00fchrbarkeit des Schutzes gegen ein hun\u00addertj\u00e4hriges Hochwass\u00ader. Pos\u00adi\u00adtiv kon\u00adnte auch die Frage beant\u00adwortet wer\u00adden, dass die Aus\u00adf\u00fchrung mit einem vertret\u00adbaren und ver\u00adh\u00e4lt\u00adnis\u00adm\u00e4\u00dfigem finanziellem Aufwand geschehen kann. Gegen Ende 2005 wurde mit dem Bau\u00adma\u00df\u00adnah\u00admen begonnen, die z\u00fcgig inner\u00adhalb eines knap\u00adpen Jahres durchge\u00adf\u00fchrt wurden.&nbsp;<br>\nNach der Fes\u00adtrede des Staatsmin\u00adis\u00adters erfle\u00adhte der Abt den Segen Gottes f\u00fcr die Hochwasser\u00adschutzbaut\u00aden. Gemein\u00adsam mit dem Min\u00adis\u00adter und dem Lan\u00addrat legte er einige Damm\u00adbalken auf als Zeichen der offiziellen Inbe\u00adtrieb\u00adnahme des Flutschutzes.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Hochwasser\u00adschutz<\/b>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/kloster-weltenburg.de\/wp-content\/uploads\/hochwasserschutz05.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-392\" src=\"https:\/\/kloster-weltenburg.de\/wp-content\/uploads\/hochwasserschutz05.png\" alt=\"hochwasserschutz05\" width=\"400\" height=\"300\"><\/a>Das welt\u00adber\u00fchmte Kloster Wel\u00adtenburg liegt am Ein\u00adgang der Wel\u00adtenburg\u00ader Enge \u2014 einem Durch\u00adbruch durch den anste\u00adhen\u00adden Jurafelsen, den sich die Donau im Laufe der Jahrtausende geschaf\u00adfen&nbsp;hat.&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Kloster Wel\u00adtenburg wurde erst\u00admals um das Jahr 600 von den iroschot\u00adtis\u00adchen-kolum\u00adban\u00adis\u00adchen Wan\u00adder\u00adm\u00f6nchen Eusta\u00adsius und Agilus von Luxeuil gegr\u00fcn\u00addet, und ist somit die \u00e4lteste kl\u00f6ster\u00adliche Nieder\u00adlas\u00adsung Bayerns.&nbsp;<br>\nDas derzeit vorhan\u00addene Kloster mit der ber\u00fchmten Asamkirche wurde vor 200 Jahren von den Gebr\u00fcdern Asam unter dem dama\u00adli\u00adgen Abt Mau\u00adrus B\u00e4chl erbaut. Seit Mitte des 19.Jahrhunderts ste\u00adht das Kloster unter Denkmalschutz. Auf\u00adgrund sein\u00ader unmit\u00adtel\u00adbaren Lage an der Donau lebte die Abtei Wel\u00adtenburg schon immer mit Hochw\u00e4ssern.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den let\u00adzten 6 Jahren war dieser Donauab\u00adschnitt des \u00f6fteren von sel\u00adte\u00adnen Hochwasser\u00adereignis\u00adsen betrof\u00adfen. Am h\u00e4rtesten betrof\u00adfen war das Kloster vom Pfin\u00adgsthochwass\u00ader&nbsp;1999.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Pegel Kel\u00adheim wurde ein Hochwasser\u00adstand von 8 Metern erre\u00adicht. Das Wass\u00ader drang im Mai 1999 durch alle Erdgeschoss\u00adfen\u00adster in das Kloster ein. Der Innen\u00adhof mit Brauerei und Kloster\u00adschenke wurde kom\u00adplett \u00fcber\u00adflutet \u2014 in der welt\u00adber\u00fchmten Asamkirche stand das Wass\u00ader ca. einen hal\u00adben Meter&nbsp;hoch.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Schaden wurde auf ca. 1,5 Mio. \u20ac bez\u00adif\u00adfert. Vertei\u00addi\u00adgungs\u00adma\u00df\u00adnah\u00admen waren 1999 nicht mehr erfolgreich.&nbsp;<br>\nIm August 2002 und 2005 kon\u00adnten durch mas\u00adsiv\u00aden logis\u00adtis\u00adchen Aufwand gr\u00f6\u00dfer\u00ader Sch\u00e4\u00adden abge\u00adwandt wer\u00adden. Das West- und das Nord\u00adtor des Klosters, sowie die Fen\u00adster wur\u00adden mit Sand\u00ads\u00e4ck\u00aden ver\u00adbar\u00adrikadiert. Unter Leitung der Feuer\u00adwehr wur\u00adden rund 80 000 Sand\u00ads\u00e4cke zum Schutz vor den Wasser\u00admassen einge\u00adset\u00adzt. Das \u00fcber den Unter\u00adgrund einge\u00addrun\u00adgene Wass\u00ader im Innen\u00adhof wurde von den Hil\u00adf\u00adskr\u00e4ften abgepumpt.&nbsp;<br>\nUm solche Katas\u00adtro\u00adphen in Zukun\u00adft zu ver\u00admei\u00adden, wurde das Wasser\u00adwirtschaft\u00adsamt Land\u00adshut beauf\u00adtragt die Mach\u00adbarkeit eines Hochwasser\u00adschutzes f\u00fcr dieses denkmalgesch\u00fctzten Klein\u00adod zu unter\u00adsuchen. Ein herk\u00f6mm\u00adlich\u00ader Hochwasser\u00adschutz mit Deichen und Mauern w\u00fcrde der Bedeu\u00adtung dieses Ensem\u00adbles in sein\u00ader exponierten Lage nicht gerecht werden.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter\u00adsuchun\u00adgen zeigten, dass die meter\u00addick\u00aden Mauern des Klosters dem Hochwass\u00ader grund\u00ads\u00e4t\u00adzlich stand\u00adhal\u00adten k\u00f6n\u00adnen. Daher entschloss man sich in Abstim\u00admung mit der Abtei und dem Denkmalschutz lediglich die vorhan\u00adde\u00adnen oberirdis\u00adchen und unterirdis\u00adchen \u00d6ff\u00adnun\u00adgen zu verschlie\u00dfen.&nbsp;<br>\nDazu geh\u00f6ren die Fen\u00adster im Erdgeschoss, T\u00fcren und Zugangs\u00adbere\u00adiche des Klosters \u2014 sowie eine Abdich\u00adtung des durch\u00adl\u00e4s\u00adsi\u00adgen kiesi\u00adgen Untergrundes.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr die Unter\u00adsuchung der Grund\u00adwasserver\u00adh\u00e4lt\u00adnisse, dem m\u00f6glichen Ein\u00adfluss auf den Brauereibrun\u00adnen, sowie Ermit\u00adtlung der notwendi\u00adgen Pumpleis\u00adtung wurde ein Grund\u00adwasser\u00admod\u00adell bei der Tech\u00adnis\u00adchen Uni\u00adver\u00adsit\u00e4t M\u00fcnchen beauf\u00adtragt. Eine Unter\u00adgrund\u00adab\u00addich\u00adtung bis zum anste\u00adhen\u00adden Fels in bis zu 10 Metern Tiefe ver\u00adhin\u00addert den Hochwasseran\u00addrang der Donau \u00fcber den Unter\u00adgrund. F\u00fcr den st\u00e4ndi\u00adgen Grund\u00adwasser\u00adaus\u00adtausch wird ein etwa 150 qm gro\u00dfes Fen\u00adster in der Unter\u00adgrund\u00adab\u00addich\u00adtung am Nord\u00adtor ange\u00adord\u00adnet. Gew\u00e4hlt wurde eine Abdich\u00adtung im Hochdruck\u00adin\u00adjek\u00adtionsver\u00adfahren um das ganze Kloster herum \u2014 anbindend an die Fun\u00adda\u00admente Dabei wird ein Wass\u00ader-Zement\u00adgemisch unter Hochdruck, das hei\u00dft mit bis zu 400 bar, in den Unter\u00adgrund gepresst. Dort verbindet es sich mit dem anste\u00adhen\u00adden Kies und Sand zu ein\u00ader durchge\u00adhen\u00adden etwa 1,50m starken s\u00e4u\u00adlen\u00adf\u00f6r\u00admi\u00adgen Dicht\u00adwand. F\u00fcr das Ein\u00adbrin\u00adgen der Dicht\u00adwand war eine kom\u00adplette Neuord\u00adnung der Binnenen\u00adtw\u00e4sserung und aller son\u00adsti\u00adgen Sparten notwendig. F\u00fcr die Entl\u00fcf\u00adtung der Fun\u00adda\u00admente und des Mauer\u00adw\u00aderks wur\u00adden spezielle Ma\u00df\u00adnah\u00admen gem\u00e4\u00df den Erfordernissen des Denkmalschutzes ergrif\u00adf\u00aden. Die Binnenen\u00adtw\u00e4sserung wurde gem\u00e4\u00df den Ergeb\u00adnis\u00adsen des Grund\u00adwasser\u00admod\u00adells an ein\u00ader Stelle gesam\u00admelt. Im Hochwasser\u00adfall wird dann der freie Aus\u00adfluss zur Donau abgeriegelt und das anfal\u00adl\u00adende Nieder\u00adschlags \u2014 und Grund\u00adwass\u00ader von einem zen\u00adtralen Pump\u00adschacht vor dem Nord\u00adtor abgepumpt. Das Sys\u00adtem ist auf eine Pumpleis\u00adtung von max\u00adi\u00admal 250 Liter pro Sekunde aus\u00adgelegt. Durch zus\u00e4t\u00adzliche Ableitungs\u00adgr\u00e4ben auf dem Frauen\u00adberg soll ver\u00adhin\u00addert wer\u00adden, dass das dort anfal\u00adl\u00adende Nieder\u00adschlagswass\u00ader in den Klosterin\u00adnen\u00adhof gelangt und eben\u00adfalls abgepumpt wer\u00adden&nbsp;muss.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright  wp-image-385\" src=\"https:\/\/kloster-weltenburg.de\/wp-content\/uploads\/hochwasserschutz03.png\" alt=\"hochwasserschutz03\" width=\"400\" height=\"300\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oberirdisch ist es notwendig im Hochwasser\u00adfall Damm\u00adbalken\u00adver\u00adschl\u00fcsse an den Zugangs\u00adbere\u00adichen zu mon\u00adtieren. Am Nord\u00adtor wurde die einge\u00adbaute Dicht\u00adwand in das Fun\u00adda\u00adment f\u00fcr den Damm\u00adbalken inte\u00adgri\u00adert und mit Eisen\u00adtr\u00e4gern verst\u00e4rkt.&nbsp;<br>\nAuf\u00adgrund der gro\u00dfen H\u00f6he von 3,50 Metern des zu mon\u00adtieren\u00adden Damm\u00adbalkens und der damit ver\u00adbun\u00adde\u00adnen Belas\u00adtung von Hochwass\u00ader wurde das Fun\u00adda\u00adment zus\u00e4t\u00adzlich mit 15 Meter lan\u00adgen Pf\u00e4hlen r\u00fcck\u00adver\u00adankert \u2014 Hier der fer\u00adtig betonierte Fun\u00adda\u00adment\u00adbalken mit den einge\u00adbaut\u00aden Anschl\u00fcssen f\u00fcr die Dammbalkenst\u00fctzen!&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei Hochwasser\u00adwar\u00adnung wird die mobile Schutzwand von der frei\u00adwilli\u00adgen Feuer\u00adwehr Kel\u00adheim aufge\u00adbaut. Beim erst\u00adma\u00adli\u00adgen Probeauf\u00adbau kon\u00adnte dies in weniger als 2 Stun\u00adden erledigt wer\u00adden. Da die Kloster\u00admauern keine Las\u00adten aufnehmen d\u00fcr\u00adfen wurde in Absprache mit dem Denkmalschutz f\u00fcr die Ein\u00adbindung der Rand\u00adst\u00fctzen eine beson\u00addere Kon\u00adstruk\u00adtion gew\u00e4hlt.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber das West\u00adtor l\u00e4uft die Ver\u00adsorgung des Klosters mit Strom, Wass\u00ader und Gas. Deshalb waren hier beson\u00addere Vorkehrun\u00adgen bei der Fun\u00adda\u00admen\u00adtierung der mobilen Schutzwand zu tre\u00adf\u00adfen. Das Sys\u00adtem mit den pass\u00adge\u00adnau zur Ver\u00adf\u00fc\u00adgung ste\u00adhen\u00adden Damm\u00adbalken bedeutet bei zuk\u00fcn\u00adfti\u00adgen Ein\u00adsatzf\u00e4llen eine erhe\u00adbliche Arbeit\u00adser\u00adle\u00adichterung f\u00fcr die Hilfskr\u00e4fte.&nbsp;<br>\nZus\u00e4t\u00adzlich zu den Zugang\u00adstoren m\u00fcssen bei dro\u00adhen\u00addem Hochwass\u00ader auch die 55 Fen\u00adster im Erdgeschoss von au\u00dfen abgedichtet wer\u00adden. Auch die 12 Keller\u00adfen\u00adster wer\u00adden mit einem Ver\u00adschluss gesichert.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/kloster-weltenburg.de\/wp-content\/uploads\/hochwasserschutz04.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-386\" src=\"https:\/\/kloster-weltenburg.de\/wp-content\/uploads\/hochwasserschutz04.png\" alt=\"hochwasserschutz04\" width=\"400\" height=\"300\"><\/a>Im Zuge der Auss\u00adchrei\u00adbung lie\u00df das Wasser\u00adwirtschaft\u00adsamt Land\u00adshut sich von ver\u00adschiede\u00adnen Her\u00adstellern Pro\u00adto\u00adtypen der Ver\u00adschl\u00fcsse anfer\u00adti\u00adgen. Diese Pro\u00adto\u00adtypen wur\u00adden an der Uni\u00adver\u00adsit\u00e4t der Bun\u00addeswehr in M\u00fcnchen unter Voll\u00adbe\u00adlas\u00adtung getestet. W\u00e4hrend des Ein\u00adbrin\u00adgens der Dichtw\u00e4nde kam ein kleineres Hochwass\u00ader die Donau herab und \u00fcber\u00adschwemmte kurzzeit\u00adig die Baustelle. Nen\u00adnenswerte Sch\u00e4\u00adden ent\u00adstanden nicht. Auch in Zukun\u00adft wird die Zufahrtsstra\u00dfe zum Kloster regelm\u00e4\u00dfig von Hochwassern betrof\u00adfen&nbsp;sein.&nbsp;<br>\nEin Ein\u00addrin\u00adgen in die Geb\u00e4ude wird zuk\u00fcn\u00adftig bis zum hun\u00addertj\u00e4hrlichen Hochwass\u00ader verhindert.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(mit fre\u00adundlich\u00ader Genehmi\u00adgung des Wasser\u00adwirtschaft\u00adsamtes Landshut)&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein\u00adwei\u00adhung des Hochwasser\u00adschutzes&nbsp; \u201cWenn wir heute den Hochwasser\u00adschutz ein\u00adwei\u00adhen k\u00f6n\u00adnen, dann ist das ein geschichtlich\u00ades Ereig\u00adnis. Jede Gen\u00ader\u00ada\u00adtion der M\u00f6nche in der 1400j\u00e4hrigen Geschichte des Klosters musste mit der Gefahr der \u00dcber\u00adflu\u00adtung durch die Donau leben und mit ihr zurecht kom\u00admen Immer wieder wurde das Kloster wurde auch vom Hochwass\u00ader heimge\u00adsucht und hat\u00adte Zer\u00adst\u00f6run\u00adgen&nbsp;und&nbsp;\u2026&nbsp;<\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/www.kloster-weltenburg.de\/en\/2014\/02\/08\/hochwasserschutz-kloster-weltenburg-2006\/\" class=\"more-link\">Con\u00adtin\u00adue read\u00ading<span class=\"screen-reader-text\"> \u201cHochwasser\u00adschutz Kloster Wel\u00adtenburg 2006\u201d<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[32],"tags":[],"class_list":["post-215","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-neues"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kloster-weltenburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/215","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kloster-weltenburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kloster-weltenburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kloster-weltenburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kloster-weltenburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=215"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.kloster-weltenburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/215\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":216,"href":"https:\/\/www.kloster-weltenburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/215\/revisions\/216"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kloster-weltenburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=215"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kloster-weltenburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=215"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kloster-weltenburg.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=215"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}