Jahresbericht 2008

Advent 2007 – Advent 2008

Wäh­rend die­se Zei­len geschrie­ben wer­den, neigt sich das Kir­chen­jahr wie­der dem Ende zu. In der täg­li­chen Eucha­ris­tie­fei­er wer­den die letz­ten Kapi­tel der Hei­li­gen Schrift aus der Offen­ba­rung des Johan­nes gele­sen. Auch wenn die­se ein Buch des Trosts sein will, erschre­cken doch man­che ange­sichts der furcht­ba­ren Visio­nen, die uns dort von Johan­nes über­lie­fert wer­den. Man­cher bringt sie in Ver­bin­dung mit den Schre­ckens­nach­rich­ten, die uns täg­lich über die Medi­en errei­chen: Natur­ka­ta­stro­phen, Bür­ger­krie­ge, Ter­ror­an­schlä­ge, Welt­wirt­schafts­kri­se und Wei­te­res. Kaum einen las­sen die­se Ver­lus­te kalt. 

Trotz eini­ger groß­ar­ti­ger Fei­er­lich­kei­ten, die wir im zurück­lie­gen­den Jahr bege­hen durf­ten, müs­sen wir eine Rei­he von Ver­lus­ten in unse­rem Kon­vent beklagen. 
Sehr schmerz­lich traf uns in die­sem Jahr der Tod zwei­er Mit­brü­der. Fr. Rupert starb am Oster­sonn­tag, 23. März, nach schwe­rer Krank­heit im Alter von nicht ein­mal 53 Jah­ren im Bei­sein von P. Leo­pold in sei­ner Zel­le, wäh­rend wir die fei­er­li­che Oster­ve­s­per san­gen. Zu Beginn der Fei­er der Oster­nacht stand er noch am Oster­feu­er im Klos­ter­hof, das er in den Jah­ren zuvor immer selbst Vor­schau der Ände­run­gen (öff­net in neu­em Tab)vor­be­rei­tet hat­te. Er war erst drei Tage vor­her von der Beer­di­gung sei­ner Mut­ter zurück­ge­kehrt, die in sei­nem Hei­mat­ort Malsch nach kur­zer, sehr schwe­rer Krank­heit ver­stor­ben war. Zum Pon­ti­fi­kal­re­qui­em für Fr. Rupert und sei­ner Bei­set­zung in unse­rer Gruft kamen neben sei­nen Geschwis­tern mit ihren Fami­li­en Mit­brü­der aus den meis­ten Klös­tern unse­rer Kon­gre­ga­ti­on, sei­ne Imker­kol­le­gen, Fuß­ball­freun­de, sowie Bekann­te aus nah und fern. 

Am Mor­gen des 1. Sep­tem­ber erlitt P. Leo­pold im Bade­zim­mer einen so schwe­ren Unfall, dass er mit dem Hub­schrau­ber in eine Spe­zi­al­kli­nik nach Mün­chen-Bogen­hau­sen geflo­gen wer­den muss­te. Trotz inten­si­ver medi­zi­ni­scher Ver­sor­gung und eini­gen Ope­ra­tio­nen ver­starb er noch in der­sel­ben Nacht an den Fol­gen sei­ner schwe­ren Ver­let­zun­gen. Er stand im 54. Lebens­jahr. Mit sei­ner Mut­ter und den Geschwis­tern aus Nie­der­ös­ter­reich, zahl­rei­chen Mit­brü­dern und Äbten aus unse­ren Klös­tern und dem Weltk­le­rus und hun­der­ten von Gläu­bi­gen haben wir für ihn am Herz-Mariä-Sams­tag, 6. Sep­tem­ber, das Pon­ti­fi­kal­re­qui­em zele­briert und ihn in der Klos­ter­gruft beigesetzt. 
Natür­lich fehlt uns nun sei­ne schö­ne und siche­re Stim­me bei der Fei­er der Lit­ur­gie, sowohl bei beim Chor­ge­bet als auch beim Kon­vent­amt. Mit sei­nem Gesang hat­te er die zahl­rei­chen Kir­chen­füh­run­gen in beson­de­rer Wei­se bereichert. 
 Todesanzeige
 Traueransprache
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Nach Ablauf des halb­jäh­ri­gen Pos­tu­la­tes ver­ließ Ende Janu­ar Herr Peter Stier das Klos­ter und begann einen neu­en Weg im Regens­bur­ger Pries­ter­se­mi­nar. Der gleich­zei­tig mit ihm ein­ge­tre­te­ne Herr Ralf Jahn hat­te zwar am Fest der Dar­stel­lung des Herrn, 2. Febru­ar, das Novi­zi­at begon­nen und den Namen Fr. Mau­rus erhal­ten, ist aber dann schon Ende April wie­der aus­ge­tre­ten. P. Eusta­si­us Fin­ken­zel­ler wur­de pro­be­wei­se in die Erz­diö­ze­se Vaduz inkar­di­niert und ist der­zeit in einer Münch­ner Pfar­rei als Kaplan ein­ge­setzt. P. Josef wur­de für drei Jah­re exklaus­triert und wirkt künf­tig in sei­nem Hei­mat­bis­tum Speyer. 

Fr. Lukas M. und Fr. Qui­rin sind wäh­rend des Semes­ters die Woche hin­durch zum Theo­lo­gie­stu­di­um in Regens­burg. Dadurch sin­gen das Chor­ge­bet in Wel­ten­burg zur Zeit meis­tens nur noch sie­ben Mön­che unse­rer Gemein­schaft. In den kom­men­den Mona­ten müs­sen wir nun die ver­schie­de­nen Tätig­keits­be­rei­che neu ord­nen und auf­tei­len. Die Ange­bo­te an katho­li­scher Erwach­se­nen­bil­dung, an ver­schie­de­nen Semi­na­ren sowie an geist­li­chen Kur­sen und Exer­zi­ti­en im Gäs­te­haus sol­len auch in Zukunft fort­ge­führt wer­den. Zu gege­be­ner Zeit laden wir Sie ger­ne zu den Semi­na­ren und Ver­an­stal­tun­gen ein. 

Wir wol­len ihnen aber nicht nur von unse­ren schmerz­li­chen Erfah­run­gen, son­dern auch von den schö­nen und erfreu­li­chen Ereig­nis­sen des zurück­lie­gen­den Jah­res berich­ten. In den ers­ten Dezem­ber­ta­gen besuch­ten wie­der Tau­sen­de unse­ren Advents­markt. Man­che Stän­de muss­ten sogar schon vor Ende des Mark­tes schlie­ßen, da sie rest­los aus­ver­kauft waren. Bei der klös­ter­li­chen Weih­nachts­fei­er am Hei­li­gen Abend musi­zier­te auch in die­sem Jahr unser bewähr­tes Trio. P. Leo­pold spiel­te die Gei­ge, P. Ste­phan saß am Kla­vier und P. Gre­gor, der sei­ner viel gelieb­ten Melo­di­ca untreu gewor­den war, gab sein Debüt auf der Ukulele. 

Zu Beginn des Jah­res 2008 beglei­te­te uns der Geist­li­che Rek­tor Dr. Wil­fried Hage­mann aus Müns­ter durch die Konventexerzitien. 

Am Fest der Tau­fe des Herrn, 13. Janu­ar, leg­te Fr. Lukas M. in einem sehr fei­er­li­chen Pon­ti­fi­kal­amt die ewi­ge Pro­fess ab und band sich für immer an unse­re Gemein­schaft. Zusam­men mit sei­ner Fami­lie, Gäs­ten aus sei­ner Hei­mat­pfar­rei Todt­nau im Schwarz­wald, Freun­den aus sei­ner Schul­zeit im Semi­nar St. Pir­min in Sas­bach, aus dem Regens­bur­ger Pries­ter­se­mi­nar und aus Sant‘ Ansel­mo in Rom wur­de im Barock­saal mit dem Kon­vent gefei­ert. Am Hoch­fest der Auf­nah­me Mari­ens in den Him­mel, 15. August, erhielt Fr. Lukas M. die lit­ur­gi­schen Beauf­tra­gun­gen zum Dienst des Lek­tors und Akolythen. 

Beson­ders froh sind wir über den Abschluss der Gesamt­re­stau­rie­rung unse­rer Klos­ter­kir­che nach nun­mehr neun Jah­ren. am Fest Kreuzer­hö­hung, 14. Sep­tem­ber, wur­de die­ser Anlass groß gefei­ert. S.E. Der Hoch­wür­digs­te Herr Diö­ze­san­bi­schof Dr. Ger­hard Lud­wig Mül­ler zele­brier­te das Pon­ti­fi­kal­amt und seg­ne­te den neu­en Ambo. Die­ser war vom Bild­hau­er Alfred Böschl aus Adlhau­sen in Bron­ze­guss geschaf­fen wor­den. Er ent­warf auch das neue Chor­ge­stühl und die Sedi­li­en im Pres­by­te­ri­um. Die Schrei­ner­ar­bei­ten führ­te die Fir­ma Anton Huber aus Rohr aus. Die Wel­ten­bur­ger Musik­ge­mein­schaft trug unter Lei­tung von Herrn Prof. Josef Kohl­häufl sehr zur Fei­er­lich­keit der Lit­ur­gie bei, indem sie die Mes­se in G‑Dur von Franz Schu­bert erklin­gen ließ. Nach einem fest­li­chen Mit­tag­essen mit den Gäs­ten fand in der Kir­che ein Fest­akt statt. Der baye­ri­sche Minis­ter­prä­si­dent Herr Dr. Gün­ther Beck­stein gab uns die Ehre sei­nes Kom­mens und rich­te­te sein Wort an die Fest­ver­samm­lung. Der Lei­ter des Staat­li­chen Bau­am­tes Herr Rein­hard Piper erläu­ter­te die Bau­maß­nah­me. Den gro­ßen Fest­vor­trag unter dem The­ma „Wel­ten­burg – ein Lob der Schöp­fung“ hielt der Gene­ral­kon­ser­va­tor des Baye­ri­schen Lan­des­am­tes für Denk­mal­pfle­ge Herr Prof. Dr. Egon Grei­pl. Gruß­wor­te spra­chen der Hwst. Herr Diö­ze­san­bi­schof, Land­rat Herr Dr. Hubert Fal­ter­mei­er und der drit­te Bür­ger­meis­ter der Stadt Kel­heim Herr Alo­is Beck­stein. Herr Bern­hard Hägel­sper­ger und unser P. Ste­phan umrahm­ten den Fest­akt mit Stü­cken für Trom­pe­te und Orgel musi­ka­lisch. Im Anschluss lud die Klos­ter­braue­rei im Hof alle Anwe­sen­den zu einem Umtrunk und Bre­zen ein. 

Ein wei­te­res gro­ßes Fest wur­de am 3. Okto­ber in Wel­ten­burg gefei­ert. Um das Jubi­lä­um der Wie­der­be­grün­dung der Baye­ri­schen Bene­dik­ti­ner­kon­gre­ga­ti­on vor 150 Jah­ren zu bege­hen, tra­fen sich etwa 150 Mön­che und Non­nen aus den ver­schie­de­nen Klös­tern bei uns. S.E. der Hoch­wür­digs­te Herr Bischof em. Dr. Vik­tor Dam­merz OSB zele­brier­te zusam­men mit den Prä­si­des der Baye­ri­schen, Schwei­zer, Beu­ro­ner und Öster­rei­chi­schen Kon­gre­ga­ti­on und den Äbten der baye­ri­schen Abtei­en das Pon­ti­fi­kal­amt. Die anschlie­ßend geplan­te Schiff­fahrt durch den Donau­durch­bruch konn­te lei­der wegen Nied­rig­was­ser nicht statt­fin­den. Mit drei Bus­sen muss­ten des­halb erst alle nach Kel­heim gebracht wer­den, um von dort aus auf dem Kanal und der Donau knapp zwei Stun­den mit dem Schiff zu fah­ren. Wäh­rend der Fahrt aß man auf dem Schiff zu Mit­tag. Nach der Rück­kehr eröff­ne­te Abt­prä­ses Dr. Gre­gor Zasche OSB den Fest­akt. Der baye­ri­sche Staats­mi­nis­ter Herr Dr. Tho­mas Gop­pel und der amtie­ren­de Kel­hei­mer Bür­ger­meis­ter Herr Alo­is Beck­stein spra­chen Gruß­wor­te. Den Fest­vor­trag über Sinn und Zweck einer monas­ti­schen Kon­gre­ga­ti­on hielt der Abt von Ein­sie­deln Mar­tin Wer­len OSB. Die musi­ka­li­sche Gestal­tung hat­te ein Streich­quar­tett des Gym­na­si­ums der Abtei St. Ste­phan in Augs­burg über­nom­men. Mit der Fei­er der Pon­ti­fi­kal­ves­per ende­te der Festtag. 

Zum Abschluss der Restau­rie­rung der Kir­che wur­de eine neue Aus­stel­lung im Infor­ma­ti­ons­zen­trum eröff­net. Unter dem Mot­to „Als der Barock baye­risch wur­de – Die Asams in Wel­ten­burg“ erstell­te dazu Frau Dr. Maria Bau­mann vom Diö­ze­san­mu­se­um in Regens­burg das Kon­zept. Auf Infor­ma­ti­ons­fah­nen und anhand von Model­len wird ver­sucht die Bau­ge­schich­te anschau­lich wer­den zulas­sen und einen Blick in die Werk­statt eines baro­cken Künst­lers zu geben. Der Kul­tur­re­fe­rent der Stadt Regens­burg, Herr Kle­mens Unger, eröff­ne­te die­se mit einem Fest­vor­trag am 23. Juli. Mitt­ler­wei­le liegt die­ser dank der finan­zi­el­len För­de­rung durch die Klos­ter­braue­rei und die Klos­ter­schen­ke auch in gedruck­ter Form vor und kann bei uns bestellt wer­den. Die Aus­stel­lung erfreut sich gro­ßen Zuspruchs und kann noch bis Novem­ber 2009 besucht werden.

Zum Hoch­fest des hei­li­gen Bene­dikt am 11. Juli hat­ten wir Abt em. Dr. Chris­ti­an Schütz von Schwei­klberg als Haupt­ze­le­brant und Pre­di­ger zum Pon­ti­fi­kal­amt ein­ge­la­den. In sei­ner tie­fen und enga­gier­ten Pre­digt stell­te er den Gläu­bi­gen der Klos­ter­pfar­rei­en den hl. Bene­dikt als Meis­ter des monas­ti­schen Lebens vor. Sei­ne Wor­te gip­fel­ten im Aus­ruf: „Lasst uns Mön­che Mön­che sein!“ Die musi­ka­li­sche Gestal­tung über­nah­men wie auch in den ver­gan­ge­nen Jah­ren die Blä­ser aus Reb­dorf bei Eich­stätt unter der Lei­tung von Herrn Wolf­gang Mühl­dor­fer. Zum anschlie­ßen­den Imbiss im Klos­ter­hof wur­de trotz wech­sel­haf­ten Wet­ters eine Blä­ser­s­e­re­na­de dargeboten. 

Über den Besuch zahl­rei­cher kirch­li­cher Wür­den­trä­ger durf­ten wir uns in die­sem Jahr wie­der beson­ders freu­en. Schon im Janu­ar kam der neu ernann­te Bischof von Spey­er, Dr. Karl-Heinz Wie­se­mann, zu einem Kurz­be­such. Nur weni­ge Tage spä­ter war S. Em. Joa­chim Kar­di­nal Meis­ner von Köln eine knap­pe Woche bei uns. Bei der abend­li­chen Rekrea­ti­on war er ein gefrag­ter Gesprächs­part­ner. Im Juli ver­brach­ten die bei­den aus unse­rem Bis­tum stam­men­den Bischö­fe em. Dr. Oswald Hir­mer und Dr. Fried­rich Lobin­ger, Süd­afri­ka, einen klei­nen Teil ihres Hei­mat­ur­lau­bes bei uns. Einen Monat spä­ter war Weih­bi­schof em. Dr. Gerd Dicke mit dem Gene­ral­vi­kar von Aachen Man­fred von Hol­t­um eine Woche in Wel­ten­burg. Wäh­rend die­ser Zeit kam auch Weih­bi­schof Mat­thi­as König aus Pader­born für eine Urlaubs­wo­che. Am Fest der Herz-Mariä-Bru­der­schaft zele­brier­te er das Pon­ti­fi­kal­amt. Weih­bi­schof Dr. Hans-Jochen Jasch­ke, Ham­burg, nahm an einer Tagung der Bun­des­po­li­zei im Gäs­te­haus teil. Erz­bi­schof Simon Ntam­wa­na aus Gite­ga, Brurun­di, besuch­te uns im Okto­ber anläss­lich sei­nes Auf­ent­hal­tes in Eich­stätt zum Sonn­tag der Weltmission. 

Inzwi­schen lau­fen schon wie­der die Vor­be­rei­tun­gen für den Klos­ter­markt auf Hoch­tou­ren. Mit 24 Stän­den ist die Kapa­zi­tät voll aus­ge­schöpft. Beim musi­ka­li­schen Rah­men­pro­gramm wird nicht nur die Wel­ten­bur­ger Musik­ge­mein­schaft wie­der ein Kon­zert anbie­ten, son­dern auch der von P. Ste­phan gegrün­de­te „Jugend­chor“ auf­tre­ten. Wenn der Markt been­det ist, kehrt für eini­ge Wochen die „Win­ter­ru­he“ in Wel­ten­burg ein. 

Wir dan­ken Ihnen für alle Zei­chen der Ver­bun­den­heit wäh­rend des ver­gan­ge­nen Jah­res, nicht zuletzt für Ihre Anteil­nah­me am Heim­gang unse­rer bei­den Mit­brü­der Fr. Rupert und P. Leopold. 

Wir wün­schen Ihnen mit Ihren Ange­hö­ri­gen eine besinn­li­che Advents­zeit, ein gna­den­rei­ches Fest der Geburt des Herrn und Got­tes seg­nen­des Geleit durch das Jahr 2009! 

Abt Tho­mas M. Freihart OSB 
und der Kon­vent der Abtei Weltenburg

Abschluss der Gesamtrestaurierung der Klosterkirche

Am Fest Kreuzer­hö­hung, 14. Sep­tem­ber 2008, wur­de der Abschluss der Gesamt­re­stau­rie­rung der Abtei- und Pfarr­kir­che gefei­ert. Der Hoch­wür­digs­te Herr Diö­ze­san­bi­schof Dr. Ger­hard Lud­wig Mül­ler zele­brier­te das Pon­ti­fi­kal­amt und seg­ne­te den neu­en Ambo. Die­ser war vom Bild­hau­er Alfred Böschl aus Adlhau­sen in Bron­ze­guss geschaf­fen wor­den. Er ent­warf auch das neue Chor­ge­stühl und die Sedi­li­en im Pres­by­te­ri­um. Die Schrei­ner­ar­bei­ten führ­te die Fir­ma Anton Huber aus Rohr aus. Die Wel­ten­bur­ger Musik­ge­mein­schaft trug unter Lei­tung von Herrn Prof. Josef Kohl­häufl sehr zur Fei­er­lich­keit der Lit­ur­gie bei, indem sie die Mes­se in G‑Dur von Franz Schu­bert erklin­gen ließ. Nach einem fest­li­chen Mit­tag­essen mit den Gäs­ten fand in der Kir­che ein Fest­akt statt. Der baye­ri­sche Minis­ter­prä­si­dent Herr Dr. Gün­ther Beck­stein gab dem Klos­ter die Ehre sei­nes Kom­mens und rich­te­te sein Wort an die Fest­ver­samm­lung. Der Lei­ter des Staat­li­chen Bau­am­tes Herr Rein­hard Piper erläu­ter­te die Bau­maß­nah­me. Den gro­ßen Fest­vor­trag unter dem The­ma „Wel­ten­burg – ein Lob der Schöp­fung“ hielt der Gene­ral­kon­ser­va­tor des Baye­ri­schen Lan­des­am­tes für Denk­mal­pfle­ge Herr Prof. Dr. Egon Grei­pl. Gruß­wor­te spra­chen der Hwst. Herr Diö­ze­san­bi­schof, Land­rat Herr Dr. Hubert Fal­ter­mei­er und der drit­te Bür­ger­meis­ter der Stadt Kel­heim Herr Alo­is Beck­stein. Herr Bern­hard Hägel­sper­ger und unser P. Ste­phan umrahm­ten den Fest­akt mit Stü­cken für Trom­pe­te und Orgel musi­ka­lisch. Im Anschluss lud die Klos­ter­braue­rei im Hof alle Anwe­sen­den zu einem Umtrunk und Bre­zen ein.

Einen kur­zen Über­blick über die Gesamt­re­stau­rie­rung gibt die Pres­se­infor­ma­ti­on des Staat­li­chen Bau­am­tes, ver­fasst von Ger­hard Haslbeck

Einen umfang­rei­chen Ein­blick in die Gesamt­re­stau­rie­rung bie­tet das Buch „Gesamt­in­stand­set­zung Klos­ter­kir­che Wel­ten­burg“, her­aus­ge­ge­ben 2008 vom Staat­li­chen Bau­amt Lands­hut, Redak­ti­on Ger­hard Hasl­beck, 132 Sei­ten mit zahl­rei­chen far­bi­gen Abbil­dun­gen (Fotos und Zeichnungen) 
Das Buch kann direkt per Fax oder Brief bestellt werden: 
Bestell­for­mu­lar (PDF)

Nach Abschluss aller Restau­rie­rungs­ar­bei­ten in der Klos­ter­kir­che wur­den neue Pan­ora­ma­auf­nah­men von ver­schie­de­nen Stand­punk­ten aus ange­fer­tigt und zu einer vir­tu­el­len Bege­hung zusammengefasst: 
360° Pan­ora­ma der Kirche

Jahresbericht 2007

Advent 2006 – Advent 2007

Strah­len­der Son­nen­schein beleuch­tet in die­sen Tagen das letz­te bun­te Herbst­laub der Wäl­der am Donau­durch­bruch. War bis­her zu Aller­hei­li­gen die Tou­ris­ten­sai­son been­det, so dehnt sie sich heu­er erst­mals län­ger aus. Denn die Klos­ter­schen­ke und auch unser Infor­ma­ti­ons­zen­trum im Fel­sen­kel­ler haben bis zum 23. Dezem­ber am Wochen­en­de geöff­net. Tat­säch­lich fin­den sich auch wei­ter­hin Ein­zel­ne und Grup­pen in Wel­ten­burg ein. Sie kön­nen das Klos­ter ohne den manch­mal vor­herr­schen­den Rum­mel in einer Stil­le genie­ßen, in der man sich eine Bene­dik­ti­ner­ab­tei vor­stellt. Das wis­sen auch die Gäs­te unse­rer Begeg­nungs­stät­te St. Georg zu schät­zen, in der nun seit einem Jahr Frau Kat­ja Beil ihre gro­ße Erfah­rung als Hotel­fach­frau ein­bringt. Ihr ist es auch gelun­gen, die Bele­gung zu stei­gern. Herr Wolf­gang Küh­nel wech­sel­te zur Klos­ter­schen­ke. Neu­er Küchen­chef unse­rer Klos­ter­kü­che ist nun Herr Jür­gen Lan­ger. Momen­tan wer­den auch die Vor­be­rei­tun­gen zum Klos­ter­markt getrof­fen, der zum 1. Advent bereits zum fünf­ten Mal statt­fin­det. Die Reso­nanz ist so groß, dass wie­der zahl­rei­che Klös­ter aus dem In- und Aus­land den Markt beschi­cken und alle Kapa­zi­tä­ten aus­ge­schöpft sein werden.

Vie­le Besu­cher äußern ihre Freu­de an der gelun­ge­nen Restau­rie­rung der Abtei­kir­che, die in neu­em Glanz erstrahlt. Die gro­ßen Gerüs­te wur­den Mit­te Dezem­ber des ver­gan­ge­nen Jah­res abge­baut. Klei­ne­re Arbei­ten wer­den in Kür­ze auch been­det sein, sodass im kom­men­den Jahr der Abschluss der umfas­sen­den Reno­vie­rung gefei­ert wer­den kann, die acht Jah­re gedau­ert hat. Bei den zahl­rei­chen Kir­chen­füh­run­gen wird P. Leo­pold durch einen gro­ßen Kreis von Tou­ris­tik­füh­rern unter­stützt. Immer belieb­ter wird die Kom­bi­na­ti­on mit dem Infor­ma­ti­ons­zen­trum, sowie in die­sem Jahr erst­mals mit Braue­rei­füh­run­gen, die am Wochen­en­de ange­bo­ten wer­den, selbst­ver­ständ­lich mit einer Bier­pro­be in der ältes­ten Klos­ter­braue­rei der Welt.

Wenn­gleich das äußer­lich Sicht­ba­re und Erleb­ba­re inter­es­sant ist, fra­gen doch vie­le Besu­cher immer wie­der nach dem Leben von uns Mön­chen. Das ist auch für vie­le Leser die­ser Zei­len im Jah­res­be­richt das Gefrag­tes­te. Des­halb möch­ten wir Sie gleich zu Beginn am Auf und Ab unse­res Kon­ven­tes teil­neh­men las­sen. Obwohl sich zah­len­mä­ßig nichts zu ändern scheint, haben uns zwei Mit­brü­der ver­las­sen und zwei Pos­tu­lan­ten began­nen ihren Weg zum Klos­ter­le­ben. Fast genau ein Jahr nach sei­ner Ewi­gen Pro­fess ist Fr. Anto­ni­us aus Wel­ten­burg fort­ge­gan­gen, um in das öster­rei­chi­sche Augus­ti­ner-Chor­her­ren­stift St. Flo­ri­an über­zu­tre­ten. P. Tho­mas hat vom Hei­li­gen Stuhl die erbe­te­ne Dis­pens von den Ordens­ge­lüb­den erhal­ten und wur­de zum 1. Okto­ber in das Erz­bis­tum Bam­berg inkar­di­niert. Im August tra­ten Herr Ralf Jahn aus Lich­ten­fels-Ober­wal­len­stadt (er hat­te gera­de das Diplom­stu­di­um Maschi­nen­bau abge­schlos­sen) und Herr Peter Stier aus dem nahen Mar­ching bei Neustadt/Donau (er hat­te zuvor im Semi­nar St. Mat­thi­as / Waldram das Abitur bestan­den) ins Klos­ter ein, sodass nun wie­der Leben im Novi­zi­at ist. Mit gro­ßem Eifer leben sie sich schon gut in unse­re Gemein­schaft ein. Fr. Qui­rin hat mit dem Som­mer­se­mes­ter 2007 in Regens­burg das Stu­di­um der Theo­lo­gie begon­nen und wohnt wäh­rend der Vor­le­sungs­zeit im dor­ti­gen Pries­ter­se­mi­nar. Fr. Lukas hat nach dem Vor­di­plom am Ende des Win­ter­se­mes­ter 2006/2007 dort sei­ne Zel­te abge­bro­chen und ver­bringt nun sein Aus­wärts­stu­di­um an unse­rer Ordens­hoch­schu­le Sant‘ Ansel­mo in Rom.

Unse­re Kon­vent­ex­er­zi­ti­en hielt zu Beginn des Jah­res zum zwei­ten Mal Herr Pfar­rer Josef Brand­ner, Pries­ter­seel­sor­ger des Erz­bis­tums Mün­chen-Frei­sing. Dabei leg­te er aus­ge­wähl­te Psal­men aus. Wie schon in den Jah­ren zuvor gab er eben­so wie Herr Prof. Dr. Lud­wig Mödl gut besuch­te Pries­ter­ex­er­zi­ti­en in unse­rem Gäs­te­haus. Dar­an nahm auch der Gene­ral­vi­kar des Bis­tums Dres­den, Dr. Kon­rad Zdar­sa teil, der kurz dar­auf zum Bischof von Gör­litz ernannt wor­den ist. Zur Kon­vent­be­glei­tung kam wei­ter­hin Herr Geist­li­cher Rek­tor Dr. Wil­fried Hage­mann aus Müns­ter zu uns, der sich auch bereit erklärt hat, die kom­men­den Kon­vent­ex­er­zi­ti­en zu halten.

Zwei­mal begab sich fast der gesam­te Kon­vent auf Rei­sen. Ein fes­ter Ter­min ist seit eini­gen Jah­ren die Ves­per im Regens­bur­ger Dom anläss­lich des Tages des Gott­ge­weih­ten Lebens. Zu Beginn des „Gol­de­nen Okto­ber“ führ­te uns dann der Kon­vent­aus­flug in die Hei­mat von Fr. Qui­rin. Wir besich­tig­ten zunächst die ehe­ma­li­ge Abtei­kir­che Tegern­see und san­gen dort nach der Kir­chen­füh­rung die Mit­tagshore, bevor es zum Essen in das benach­bar­te „Bräust­überl“ ging. Dann fuh­ren wir mit der Gon­del­bahn zum Wall­berg hin­auf und stie­gen von der Berg­sta­ti­on auf den Gip­fel, der wei­te Fern­sicht auf die bereits ver­schnei­ten Gip­fel der Alpen bot. Nach der Rück­kehr berei­te­ten uns die Eltern Erla­cher in ihrem Gar­ten in Rottach-Egern einen herz­li­chen Emp­fang bei Kaf­fee und Kuchen. Anschlie­ßend fuh­ren wir wei­ter zum Wall­fahrts­ort Bir­ken­stein, wo wir die 1. Ves­per des Hoch­fes­tes der Hei­li­gen Schutz­en­gel, dem Patro­zi­ni­um der Baye­ri­schen Bene­dik­ti­ner­kon­gre­ga­ti­on, san­gen und am Okto­ber-Rosen­kranz teil­neh­men konn­ten. Im benach­bar­ten Gast­haus stärk­ten wir uns bei einer Brot­zeit für die Rück­fahrt. Eine Woche spä­ter lei­te­te Zel­lerar P. Bene­dikt den Betriebs­aus­flug der Ange­stell­ten nach Andechs und St. Ottilien.

Bei unse­rem Aus­flug kam auch der neue Klein­bus zum Ein­satz, der Platz für neun Per­so­nen bie­tet. Er wur­de durch die Wer­bung und Spen­den ver­schie­de­ner Fir­men der Regi­on gespon­sert. Ihnen sei auch an die­ser Stel­le unser auf­rich­ti­ger Dank aus­ge­spro­chen. Abt Tho­mas nahm Anfang Sep­tem­ber die Seg­nung des Fahr­zeu­ges vor. Im Anschluss dar­an waren die betei­lig­ten Fir­men mit dem Kon­vent im Barock­saal zum Abend­essen ein­ge­la­den. Auch für den Gäs­te-Shut­tle zu Park­platz und Bahn­hof, das Ein­ho­len der Obst­ern­te und deren Trans­port zur Mos­te­rei und zu vie­len ande­ren Gele­gen­hei­ten hat sich das Auto schon bewährt. Da auch der Klos­ter­la­den und die Klos­ter­braue­rei durch Wer­be­flä­chen ver­tre­ten sind, wird auf allen Fahr­ten die Auf­merk­sam­keit auf Wel­ten­burg gelenkt. Auch die Medi­en schen­ken dem Klos­ter am Donau­durch­bruch mehr­mals im Jahr Beach­tung. In der Sen­de­rei­he „Wirts­haus­ge­schich­ten“ des Baye­ri­schen Fern­se­hens wur­de am 29. Novem­ber vom bekann­ten Mode­ra­tor Micha­el Harles die Klos­ter­schen­ke vor­ge­stellt. Gedreht wur­de die Sen­dung bereits an einem Sonn­tag im Som­mer, als Hoch­be­trieb herrsch­te. Zum Hoch­fest der Auf­nah­me Mari­ens in den Him­mel, 15. August, trug Abt Tho­mas in der Sen­dung „Zeit und Ewig­keit“ medi­ta­ti­ve Gedan­ken zum Fest­ge­heim­nis vor. Sie wur­den durch wun­der­schö­ne Bil­der aus unse­rer Kir­che und aus der Land­schaft um den Donau­durch­bruch unterstrichen.

Zum Bene­dik­tus­fest am 11. Juli zele­brier­te Herr Bischof em. Dr. Vik­tor Josef Dam­mertz OSB, Augs­burg, das Pon­ti­fi­kal­amt und hielt die Pre­digt. Im Anschluss waren wie­der alle Teil­neh­mer zum Imbiss in die Gäs­tespei­se­sä­le ein­ge­la­den, beson­ders die Gläu­bi­gen unse­rer Klos­ter­pfar­rei­en. Ins­ge­samt 45 Jugend­li­chen aus den vier Gemein­den spen­de­te Abt Tho­mas am 24. Mai das Sakra­ment der Fir­mung in der Klos­ter­kir­che. In unse­ren Seel­sor­ge­spren­geln fand heu­er sowohl die „gro­ße“ wie die „klei­ne“ Visi­ta­ti­on statt, sodass uns mehr­mals Regio­nal­de­kan Johan­nes Hof­mann aus Neu­stadt wie Dekan Hans Mai­er aus Kel­heim auf­such­ten. Zwei­mal tag­te auch die Deka­nats­kon­fe­renz bei uns. P. Ste­phan hat­te zum zwei­ten Mal ein Thea­ter­stück geschrie­ben, dies­mal eine Komö­die in zwei Akten: „Der Auf­stand der Alten“. Gemein­sam mit P. Gre­gor und Teil­neh­mern des monat­li­chen Senio­ren­nach­mit­tags stra­pa­zier­te er die Lach­mus­keln der Zuschau­er bei den Aufführungen.

Fr. Rupert muss­te sich über meh­re­re Wochen zur ärzt­li­chen Behand­lung in die Gold­berg­kli­nik in Kel­heim bege­ben. Trotz­dem konn­te er in die­sem Jahr eine gro­ße Men­ge Honig schleu­dern und eine rei­che Apfel­ern­te ein­brin­gen. Zum zwei­ten Mal ließ er aus den eige­nen Äpfeln Saft pres­sen, der sich gro­ßer Beliebt­heit im Kon­vent erfreut. Fr. Simon konn­te am 24. Janu­ar mit einer Dele­ga­ti­on sei­ner Hei­mat­stadt Titt­mo­ning in Rom an einer Pri­vat­au­di­enz des Hei­li­gen Vaters, Papst Bene­dikt XVI., teil­neh­men, dem die Ehren­bür­ger­wür­de ver­lie­hen wur­de. Abt Tho­mas weil­te im Okto­ber eine Woche in der ewi­gen Stadt, um am Kon­zert des Baye­ri­schen Rund­funks für den Papst teil­zu­neh­men, das gro­ße Beach­tung fand und live im Fern­se­hen über­tra­gen wur­de. P. Cle­mens nimmt trotz sei­ner 81 Jah­re und eini­ger Alters­be­schwer­den täg­lich an den Mahl­zei­ten, dem Kon­vent­amt und den meis­ten Horen des Chor­ge­be­tes teil.

Wie immer in der Spar­gel­zeit waren die Äbte der Nach­bar­klös­ter im Juni zum „Klei­nen Äbte­tref­fen“ ein­ge­la­den. Zu den beson­de­ren Gäs­ten gehör­te im Okto­ber Herr Dom­ka­pell­meis­ter em. Georg Ratz­in­ger, der Bru­der von Papst Bene­dikt XVI. Bei der Füh­rung durch die Kir­che und das Klos­ter spiel­te er auch eini­ge Tak­te auf der his­to­ri­schen Bran­den­stein-Orgel. Am 11. Novem­ber erfreu­te uns Herr Bischof Dr. Gre­gor Maria Hanke OSB aus Eich­stätt durch sei­nen Besuch. Ende Juli zele­brier­te der Neu­pries­ter Andre­as Schwei­mer aus dem Bis­tum Ful­da das sonn­täg­li­che Kon­vent­amt und spen­de­te den Pri­miz­se­gen. Auch in die­sem Jahr waren der Regie­rungs­prä­si­dent von Nie­der­bay­ern, Herr Dr. Wal­ter Zit­zels­ber­ger, und der Kel­hei­mer Land­rat, Herr Dr. Hubert Fal­ter­mei­er, zu Gast. Herr Dr. Zit­zels­ber­ger trat Ende April in den Ruhe­stand. Wir dan­ken ihm für die viel­fa­che Unter­stüt­zung bei den Reno­vie­rungs­maß­nah­men und der Errich­tung des Hoch­was­ser­schut­zes. Die Ver­bin­dung soll auch künf­tig nicht abrei­ßen. Bei einem Antritts­be­such im Land­kreis Kel­heim kam der neue Regie­rungs­prä­si­dent Heinz Grund­wald, auch in unser Klos­ter. Eine EU-Dele­ga­ti­on besuch­te im Rah­men der „Leader+“-Förderungen im März das Informationszentrum.

Vie­le Men­schen fra­gen uns immer wie­der nach dem Erfolg der Maß­nah­men des Hoch­was­ser­schut­zes. Ende Mai stieg der Pegel der Donau bedenk­lich an, sodass die Feu­er­wehr Kel­heim die Räu­mung des Klos­ter­ho­fes anord­ne­te und mit dem Auf­bau der mobi­len Ele­men­te begann. Aller­dings zeig­te sich dann noch am Abend, dass die befürch­te­ten Höhen nicht erreicht wür­den, sodass es zu kei­ner „Bewäh­rungs­pro­be“ kam. Ein Pro­be­auf­bau wur­de schon Mit­te März vor­ge­nom­men, als in unse­rem Gäs­te­haus an zwei Tagen die Baye­ri­schen Was­ser­wirt­schafts­äm­ter tag­ten. Zu die­sem Anlass weil­te auch Herr Staats­mi­nis­ter Dr. Wer­ner Schnapp­auf bei uns.

Was­ser scha­de­te uns aller­dings „von oben“. Eben­falls im Mai kam es zu meh­re­ren Rohr­brü­chen in den völ­lig ver­ros­te­ten Was­ser­lei­tun­gen im ers­ten Stock des Klau­sur­gangs, sodass rot­brau­nes Was­ser durch die Gewöl­be im Kreuz­gang drang. Des­halb wur­de eine völ­li­ge Erneue­rung der alten Lei­tun­gen erfor­der­lich, was mit viel Lärm und Schmutz ver­bun­den war. Unser Dank gebührt vor allem dem gro­ßen Ein­satz unse­res bewähr­ten Instal­la­teurs, Herrn Rudolf May­er aus Kel­heim­win­zer, und der Bau­fir­ma Max Prock GmbH aus Dietfurt.

Lie­be Leser, wir möch­ten auch Ihnen dan­ken, dass Sie uns wie­der die Treue gehal­ten haben und auf so man­che Wei­se Ihre Ver­bun­den­heit zum Aus­druck gebracht haben, sei es durch einen Besuch im Klos­ter, Ihr Gebets­ver­spre­chen, Ihre Mit­glied­schaft im Freun­des­kreis oder durch Ihre Spen­den. Möge Gott es Ihnen reich­lich ver­gel­ten. Ger­ne geden­ken wir Ihrer wei­ter­hin in unse­ren Gebe­ten und bei der Fei­er der Hei­li­gen Messe.

Wir wün­schen Ihnen nun eine besinn­li­che Advents­zeit, ein fro­hes Weih­nachts­fest und Got­tes Geleit in das Jahr des Herrn 2008

Ihre Bene­dik­ti­ner von Weltenburg