Jahrhunderthochwasser 1999

Ein Jahr­hun­dert-Hoc­hwas­ser hat an Pfing­s­ten 1999 das Klo­s­ter heim­ge­suc­ht. Mehre­re Tage stand das gesam­te Erd­ge­sc­hoß des Klo­s­ters etwas 1,40 m unter Was­ser. In der Asam-Kirc­he erre­ic­hte das Was­ser eine Höhe von 30–40 cm und hat einen sehr hohen Scha­den hinterlassen. 

Um Fol­ge­sc­häden zu ver­me­i­den, muß möglic­hst schnell alles beh­oben wer­den. Sie kön­nen dabei mit­hel­fen. Jeder Bei­trag ist willkommen: 

Spar­kas­se Kelheim 
Kon­to 190 802 116 
BLZ 750 515 65 

Raif­fe­i­sen­bank Kelheim 
Kon­to 61 61 09 
BLZ 750 690 14 

Bei Anga­be der Ansc­hri­ft kön­nen Sie eine abzug­s­fäh­ige Spen­de­nqu­it­tung zuge­sc­hickt bekommen.

Jahresbericht 1998

Advent 1997 – Advent 1998

Das gesam­te zurüc­kli­e­g­ende Beric­hts­ja­hr war geprägt von der Wahl und der Bene­dik­ti­on des neu­en Abtes. Einer der ers­ten Schrit­te dazu war die kano­ni­sc­he Visi­ta­ti­on. In deren Vor­feld führ­ten die COVI-Mit­gli­e­der P. Mar­kus (Met­ten) und P. Domi­ni­kus (Sche­yern) am 12. März die Wirt­sc­ha­ft­s­prüfung durch. Die eigen­tlic­he Visi­ta­ti­on hiel­ten dann vom 22.bis 25. März Abt­präses Gre­gor (Schäf­tlarn), Altabt Emme­ram (Met­ten) und P. Egi­no (Aug­s­burg). Am 6. Mai hiel­ten die bei­den äbtlic­hen Visi­ta­to­ren für die Kapi­tu­l­are eine Sit­zung zur Vor­be­re­i­tung der Abt­swa­hl. Die­se wur­de auf den 25. Juni fest­ge­setzt. An die­sem Tag wur­de das Kon­ven­tamt als Votiv­mes­se zum Hei­li­gen Geist gefe­i­ert. Um neun Uhr begann dann die Wahl: Erwar­tung­s­ge­mäß wur­de P. Tho­mas Maria Fre­i­hart, der bere­its seit Okt­ober 1995 Pri­or-Admi­ni­s­tra­tor war, zum Abt gewählt. Nac­hdem sein Pro­fe­ßklo­s­ter Plank­s­tet­ten tele­fo­ni­sch sei­ne Zus­tim­mung zur Anna­hme der Wahl geg­eben hat­te, nahm Abt­präses Gre­gor um 15 Uhr die Bes­täti­gung und Ein­set­zung in das Amt vor. Zur Vor­be­re­i­tung auf die Bene­dik­ti­on fand am 14. Sep­tem­ber ein Ein­ke­hr­tag statt: Abt Fide­lis (Mün­ster­sc­hwar­zach) hielt zwei Kon­fe­ren­zen über die Abt­s­ka­pi­tel der Regel. Am Nac­hmit­tag setz­te Abt Tho­mas P. Bene­dikt zum Pri­or ein. Dann wur­den P. Tho­mas und P. Josef M. in das Sen­i­o­ren­ka­pi­tel gewählt.

Am 17. Sep­tem­ber lie­fer­te Fr. Ans­gar aus der Klo­s­ter­gärt­ne­rei von St. Boni­faz in Münc­hen ein rie­si­ges Blu­me­n­me­er, um zur Bene­dik­ti­on Kirc­he, Vor­platz, Kre­uz­gang und Refek­to­ri­um vor­tref­flich schmüc­ken zu kön­nen. So war für den gro­ßen Tag alles gut gerüs­tet: Am 19. Sep­tem­ber ström­ten dann seit den frühen Mor­gen­stun­den die über 300 gela­de­nen Gäs­te her­bei: Zwei Kle­in­bus­se über­na­hmen den Pen­del­ver­ke­hr vom Park­platz im Dorf zum Klo­s­ter. Um 10.30 Uhr setz­te sich der Zug der Ordens­le­u­te, Pri­e­s­ter und Kon­ze­le­bran­ten in Bewe­gung: als der Thu­ri­fe­rar nach gro­ßem Bogen durch den Hof in die Kirc­he zog, ver­li­eß ger­ade erst Diöze­san­bi­sc­hof Man­fred Mül­ler die Klo­s­ter­p­for­te. Mit ihm kon­ze­le­bri­er­ten Bisc­hof Fran­ce­s­co Pio Tam­bu­rri­no (vor­mals Abt von Mon­te­ver­gi­ne), Wei­hbi­sc­hof Vin­zenz Gug­gen­ber­ger, Erzabt Bisc­hof Asz­trik (Pan­non­hal­ma) mit über 20 (Erz)äbten, u.a. aus Tan­sa­nia, Spa­ni­en, England, Ita­li­en und Öste­rre­ich. Unter den zahl­re­ic­hen Ordens­le­u­ten waren die vier Äbtis­sin­nen der baye­ri­sc­hen Fra­u­e­nab­te­i­en, der Prämon­stra­ten­se­rabt von Wind­berg, Tho­mas Hand­grätin­ger, der Gene­ral­probst der Augu­s­ti­ner-Chor­he­rren, Hel­mut Grün­ke von Paring und der Pro­vin­zi­al der baye­ri­sc­hen Kapu­zi­ner, P. Wer­ner Labus. Gene­ral­vi­kar Lim­bac­her ver­trat das Bis­tum Eic­hs­tätt. Sta­ats­se­kre­tär Dr. Mer­kl über­brac­hte die Grüße des Mini­s­ter­präs­iden­ten Dr. Edmund Sto­i­ber. Lan­drat und Bür­ger­me­i­s­ter von Kel­he­im lie­ßen sich durch ihre Stellver­tre­ter ver­tre­ten. Auch der stellver­tre­t­ende Lan­drat von Neu­markt und der Bür­ger­me­i­s­ter von Berc­hing waren zuge­gen. Beson­ders zahl­re­ich nahmen die Mit­brüder aus Plank­s­tet­ten und die Hei­mat­p­fa­rrei Oening/Raitenbach teil. Bisc­hof Man­fred ging in sei­ner Pre­digt vom Wort­s­pi­el amo­re-more-or-re aus. Zum Absc­hluß der fast dre­i­s­tün­di­gen Litur­gie, die von der Wel­ten­bur­ger Musik­ge­me­in­sc­ha­ft unter der Lei­tung von Prof. Josef Kohl­häu­fl mit einem Opus des baroc­ken Klo­s­ter­kom­po­ni­s­ten P. Ben­no Gru­e­ber ges­tal­tet wur­de, erläu­ter­te der neue Abt sei­nen Wahl­spruch „Cari­ta­tem non dere­li­nqu­e­re.- Von der Lie­be nic­ht las­sen.“ (RB IV, 26). Dann schloß sich das Fest­ma­hl in der Klo­s­ter­sc­hen­ke an. Um 16.30 Uhr hielt Abt Tho­mas sei­ne ers­te Pon­tifi­kal­ves­per in der noc­hmals voll besetz­ten Kirc­he. Im Fern­se­hen wie im Radio und vor allem in der Pres­se fand der Tag regen Nachhall.

Am 28. Sep­tem­ber hielt der Kon­vent eine kle­i­ne Nachfeier.

Natür­lich gab es auch wei­te­re Fes­tlic­hke­i­ten zu begehen:

Bei der klös­ter­lic­hen Wei­hnac­ht­s­fe­i­er wur­de ein kost­ba­res Gesc­henk präsen­ti­ert: der Pri­miz­kelch von H. H. BGR Franz Wawrok.

Am III. Advent und zur Chri­st­met­te san­gen wie­der Mit­gli­e­der der Wel­ten­bur­ger Musikgemeinschaft.

Die Dona­u­se­g­nung an Epip­ha­nie konn­te heu­er bei ange­ne­hmen Tem­pe­ra­tu­ren vollzo­gen wer­den. Am Abend began­nen die Kon­ven­te­xer­zi­ti­en, in denen P. Pri­or-Admi­ni­s­tra­tor Dr. Seve­rin Schne­i­der (Sec­kau) über die Psal­men sprach.

Das Fest der Dar­s­tel­lung des Herrn wur­de zum zwe­i­ten Mal als „Tag des Gott gewe­i­hten Lebens“ began­gen, der die Gläu­bi­gen beson­ders auf die Bede­u­tung des Ordens­l­ebens für die Kirc­he hinwe­i­sen soll. An die Ker­zen­se­g­nung vor der Pfor­te schloß sich die Lic­hter­pro­zes­si­on durch den Hof zum Amt mit Pre­digt an.

Die Lei­tung der Fasc­hings-Fei­er lag heu­er in den Hän­den von Fr. Stephan.

Das Pon­tifi­ka­lamt am Palm­sonn­tag zele­bri­er­te der Mün­ste­ra­ner Regi­o­nal-Bisc­hof Dr. Max Georg Fre­i­he­rr von Twic­kel, der mit zehn jun­gen Män­nern von Eic­hs­tätt nach Regen­s­burg wan­der­te. Dabei kam erst­mals ein pro­vi­so­ri­sc­hes Podest zum Ein­satz, das Ambo und Pri­e­s­ter­sitz im Pre­s­byte­ri­um der Kirc­he erhöht. Da sich die­ser Ver­such bewährt hat, wur­de es später mit Teppic­hbo­den verkleidet.

Zum Hoc­hfest Chri­s­ti Him­mel­fa­hrt hielt Altabt Emme­ram Pon­tifi­ka­lamt und ‑ves­per.

An Fron­le­ic­hnam konn­te auf­grund star­ker Regen­fäl­le die Pro­zes­si­on nur in der Kirc­he gehal­ten werden.

Zum Bene­dik­tus-Fest am 11. Juli zele­bri­er­te Altabt Domi­ni­kus (Plank­s­tet­ten) ein Pon­tifi­ka­lamt mit Pre­digt in der vollbe­setz­ten Abte­i­kirc­he. Ansc­hli­e­ßend wur­den die Teil­ne­hmer aus den Klo­s­ter­p­fa­rre­i­en im Bier­gar­ten bewirtet.

Am 25. Sep­tem­ber beging P. Leo­pold das Sil­ber­ne Profeß-Jubiläum.

Der heu­r­ige Kon­vent-Aus­flug führ­te zuerst in das ehe­ma­l­ige Reform­klo­s­ter Kas­tl, dann auf den Hab­s­berg, wo in der Wallfa­hrt­s­kirc­he das Kon­ven­tamt zele­bri­ert wur­de. Des wei­te­ren wur­de die ehe­ma­l­ige Zis­ter­zi­en­ser­kirc­he in Seli­gen­por­ten besuc­ht. Von da ging es nach Plank­s­tet­ten zu einer geme­in­sa­men Kaf­fee-Rekre­a­ti­on mit den dor­ti­gen Mit­brüdern und einer Klo­s­ter­führung durch Abt Gre­gor. Dann hielt P. Josef M. die fei­er­lic­he Ves­per, an die sich ein kle­i­ner Fes­takt zu sei­ner Verab­sc­hi­e­dung im Präla­ten­sa­al ansc­hloß. Bis zur Kom­plet konn­ten sich dann alle am kal­ten Buf­fet im Gewöl­be an den bio­lo­gi­sc­hen Klo­s­ter­pro­duk­ten laben.

Am 3.November wur­de der 60. Geburt­s­tag von Altabt Emme­ram zusam­men mit Abt Edel­bert (Ettal) und Abt Johan­nes (Rohr) als Gäs­ten nachgefeiert.

Am 17. Novem­ber fei­er­te Abt Tho­mas in Tet­te­nwe­is das Fes­tamt mit Pre­digt zum Patro­nat­s­fest St. Gertrud.

Im Klo­s­ter wird natür­lich nic­ht nur gefe­i­ert, son­dern nach der Devi­se „Ora et labo­ra“ gehört die Arbe­it wesen­tlich zum bene­dik­ti­ni­sc­hen Leben.

Manc­he Auf­ga­ben wur­den neu verteilt:

Fr. Rupert wur­de Refek­to­ri­ar. Da er auch die Obst­bä­ume und die Bie­nen­völ­ker wei­ter­hin betre­ut, mußte der Gar­ten vor­läu­fig stillge­legt werden.

P. Gre­gor küm­mert sich um die Opferlichter.

Für ein hal­bes Jahr war P. Mic­ha­el Sakr­istan, dann über­na­hm P. Josef M. im August die­se Auf­ga­be. Später wur­de er dann auch Lei­ter der Bege­g­nungs­s­tät­te St. Georg und Gastpater.

Am 14. Febru­ar erhi­elt Fr. Step­han die litur­gi­sc­he Bea­u­f­tra­gung zum Ako­lyt­hen; am 5. Sep­tem­ber erte­il­te ihm Bisc­hof Man­fred Mül­ler die Dia­ko­ne­nwe­i­he. Im Novem­ber spi­el­te er auf der Bran­den­ste­i­nor­gel Stüc­ke für eine CD-Aufnahme.

P. Eus­ta­si­us‘ Ein­satz als zwe­i­ter Kaplan in Tir­sc­hen­re­uth wird verlängert.

Zum 15. Okt­ober wird P. Mic­ha­el Admi­ni­s­tra­tor der Expo­si­tur Ein­muß. Mit­te Novem­ber mußte er sich für einen Monat in eine Kli­nik nach Münc­hen beg­eben. (Aus die­sem Grund konn­te die­ser Jahre­s­be­ric­ht heu­er nic­ht rec­ht­ze­i­tig erscheinen.)

P. Rap­ha­le und P. Cle­mens ver­se­hen wei­ter­hin die Seel­sor­ge in Obe­rri­ed bzw. Teu­er­ting, und Altabt Tho­mas wohnt noch in sei­nem Pro­fe­ßklo­s­ter Ettal.

Zum Teil im Zusam­men­hang mit den Arbe­it­s­ge­bi­e­ten wur­den auch wie­der ver­sc­hi­e­de­ne Tagun­gen besucht:

Im Frühja­hr fuhr P. Tho­mas mit P. Mic­ha­el nach Plank­s­tet­ten zu einem Semi­nar der VKB für Klo­s­ter­buc­hhand­lun­gen. Des wei­te­ren setz­te P. Tho­mas sei­ne Bloc­kkur­se in Mai­hin­gen und Neu­burg fort.

Abt Tho­mas war im April zur SÄK in Mainz. Zur gle­ic­hen Zeit tag­ten Fr. Rupert und Fr. Johan­nes mit den Tri­en­na­len der BBK in Oberschönenfeld.

An den AGOM-Vollver­sammlun­gen nahmen im Frühja­hr in Kos­tenz P. Mic­ha­el sowie im Herbst in Hof­s­tet­ten Abt Tho­mas teil.

Ende Mai war die­ser zum Hil­de­gard-Jubi­läum in Eibin­gen und Eberbach.

Im Sep­tem­ber lei­t­ete Frau Gabler mit einem qua­li­fi­zi­er­ten Team einen Bibli­ot­hek­s­kurs in unse­rem Haus. Ihr Sohn Joac­him berät nic­ht nur in die­sem Bere­ich, son­dern auch in der Verwal­tung in Computerfragen.

Im Okt­ober war P. Pri­or Bene­dikt zur Zel­le­ra­ren-Tagung in Reut­te und P. Mic­ha­el zu einem Pfa­rr­ve­rwal­tung­s­kurs in Freising.

P. Gre­gor setz­te im Novem­ber das Wer­den­fel­ser Semi­nar fort.

Ein Teil der Ämte­rer­ne­u­e­run­gen ist auf Verän­de­run­gen im Per­so­nal­stand zurückzuführen:

Nach Been­di­gung des Tri­en­ni­ums hat Fr. Kolum­ban das Klo­s­ter ver­las­sen. Er strebt die Pri­e­s­te­rwe­i­he in sei­nem Hei­mat­bi­s­tum Spe­yer an.

Im Juni vollzog sich mit der Inkar­di­na­ti­on in das Bis­tum Regen­s­burg der end­gül­t­ige Aus­tritt von P. Placidus.

Am 1. August kehr­te P. Josef M. von der dre­i­jähri­gen Aus­hil­fe aus Plank­s­tet­ten zurück.

Am 3. Okt­ober trat der Kan­di­dat Mar­kus Stell aus Titt­mo­ning ein.

Am 3. Novem­ber erne­u­er­te Fr. Rupert die Zei­tlic­he Profeß.

Im Novem­ber wur­de Herr Lau­fer aus Regen­s­burg, der am 30. August die Probe­ze­it als Wel­to­bl­ate begon­nen hat­te, zum Stän­di­gen Dia­kon geweiht.

Auch bei den Ange­s­tellten gab es manc­hen Wechsel:

Da die gesam­te Wäsc­he des Gäs­te­ha­u­ses in den Behin­der­ten-Werk­s­tät­ten Offen­stet­ten gewa­sc­hen wird, schi­ed Frau Fröhler aus der Wäsc­he­rei aus. Die­se wird nun in ver­kle­i­ner­tem Umfang von Frau Ste­in­ber­ger und Frau Hainz weitergeführt.

Für Frau Ober und Frau Pern­pe­int­ner began­nen in der Küc­he erst­mals als Koch Herr Endru­lat, unter­s­tützt von Frau Cipzer.

Im Gäs­te­ha­us hör­te auf­grund des Mut­ter­sc­ha­ft­sur­la­ubs Frau Putz auf. Ihre Tätig­ke­i­ten führt nun Frau Kug­p­ke fort.

Die Mau­rer waren das gan­ze Jahr über mit Instand­set­zun­gen am Gebäu­de besc­häf­tigt. So wur­de die seit lan­gem fäl­lige Reno­vi­e­rung der Hau­s­ka­pel­le vor­ge­nom­men, ein Büro für das Gäs­te­ha­us ein­ge­ric­htet, die Gru­ft und die Geme­in­sc­ha­ft­s­rä­ume der Bege­g­nungs­s­tät­te neu gestric­hen, eben­so zahl­re­ic­he Fenster.

Reno­vi­e­run­gen waren auch am Kel­he­i­mer Wohn­ha­us sowie auf dem Buc­hhof fäl­lig, beson­ders Dacharbeiten.

Größtes Pro­jekt war über mehre­re Mona­te die Erwe­i­te­rung des Klo­s­ter­la­dens: Er wur­de von Grund auf sani­ert, um ein Drit­tel erwe­i­tert und vollstän­dig neu ein­ge­ric­htet. Die Einwe­i­hung war am 23.April, dem Patro­zi­ni­um des Klo­s­ters. Im Ansc­hluß daran gab es im Fest­sa­al für die Ange­s­tellten, die bete­i­lig­ten Fir­men und wei­te­re Gäs­te ein kal­tes Buf­fet. Arc­hi­tekt Arnulf Magerl, Ober­tra­u­bling, und zwe­i­ter Bür­ger­me­i­s­ter Beck­s­te­in wür­dig­ten das gelun­ge­ne Werk. Während der Sai­son konn­te bere­its ein größe­rer Zula­uf von Tou­ri­s­ten fest­ge­s­tellt wer­den – dies auch auf­grund der jetzt möglic­hen Zahlung per Kreditkarte.

Auch heu­er wol­len wir eini­ger Gäs­te beson­ders gedenken:

Am 24. Janu­ar besuc­hten uns acht Schwe­s­tern aus Kirchschletten.

Vom 27. April bis 16. Mai tag­te das Kom­mun­no­vi­zi­at der BBK: sec­hs Novi­zen aus Ettal, Plank­s­tet­ten, Ott­obe­u­ren, Aug­s­burg und Met­ten. Aus die­sem Anlaß waren in die­sen Tagen Abt Bern­hard (Sche­yern) als Mode­ra­tor, Abt Edel­bert (Ettal), Altabt Emme­ram (Met­ten), Pri­or-Admi­ni­s­tra­tor Seve­rin (Sec­kau), Abt Chri­s­ti­an (Schwe­i­kel­berg), P. Mein­rad (Mün­ster­sc­hwar­zach), Abt Burk­hard (Melk), Äbtis­sin Edel­tra­ud (Eibin­gen) und Abt­präses Gre­gor (Schäf­tlarn) bei uns, eben­so das „kle­i­ne Äbtetreffen“.

Anfang Mai waren die Mit­gli­e­der der Deka­nat­s­kon­fe­renz Kel­he­im unse­re Gäs­te sowie dre­i­ßig unga­ri­sc­he Aus­lands­se­el­sor­ger mit Bischof.

Zahl­re­ic­he Teil­ne­hmer kamen zu zwei Gebets­näc­hten mit den indi­sc­hen Patres Zac­ha­ri­as Thu­di­p­ara und Fer­nan­des San­tan­der, sowie zu den Ein­ke­hr­ta­gen der Bru­der­sc­ha­f­ten, die P. Gre­gor neben deren Hau­pt­fe­s­ten orga­ni­si­ert hat.

Zum Dre­i­fal­tig­ke­it­s­fest kam auch eine größe­re Gru­ppe Fußwallfa­hrer aus Alt­mann­ste­in. In die­sen Tagen ras­te­ten wei­te­re Fußpil­ger in Wel­ten­burg: aus Teu­gn (auf dem Weg nach Bett­brunn – wohin auch unser Pfa­rr­ver­band Wel­ten­burg-Sta­u­bing nach lan­ger Unter­brec­hung mit über 100 Teil­ne­hmern zu Fuß, Fahrrad, PKW und Bus pil­ger­te) und Rie­den­burg (nach Altötting).

Ende Juli spen­de­ten uns zwei Neu­pri­e­s­ter den Pri­miz­se­gen: P. Pau­lus Nüss O.Cist. (Sti­ft Hei­li­gen­kre­uz NÖ) und P. Bene­dikt Wenzl (Met­ten), der zuvor zu den Wei­he-Exer­zi­ti­en bei uns war.

Schon tra­di­ti­o­nell im August ist die Aus­s­tel­lung des Gröbal-Ate­li­ers im Festsaal.

Am 21./22. August began­nen bei uns 25 Jugend­lic­he die vom PWB in Regen­s­burg orga­ni­si­er­te zehn­te „Wan­der­pre­digt“.

Ende August ver­brac­hten die „Brüder vom geme­in­sa­men Leben“ (Augu­s­ti­ner der Win­des­he­i­mer Kon­gre­ga­ti­on) ihren Geme­in­sc­ha­ft­sur­la­ub bei uns.

Anfang Sep­tem­ber beric­ht­ete uns Äbtis­sin Agnes aus Kis­ma­ros (Ungarn) von ihrer Gefan­gen­sc­ha­ft, dem Auf­bau der Zis­ter­zi­en­se­rin­nen und dem Bau von Klo­s­ter und Kirche.

Am 7. Sep­tem­ber wur­de noch ein­mal ein Pri­miz­se­gen ges­pen­det: Hr. Ulrich war mit Probst Maxi­mi­li­an vom öste­rre­ic­hi­sc­hen Chor­he­rren­sti­ft Her­zo­gen­burg unser Gast.

Vie­le wei­te­re Gäs­te waren eine Zeit lang bei uns, z.B. in den Semi­na­ren der HVHS, den Exer­zi­ti­en-Kur­sen, zum 40. Mal der KKV Nürn­berg; auch nur für ein­ige Stun­den, z.B. zu den drei Kon­zer­ten in der Wel­ten­bur­ger Musik­ge­me­in­sc­ha­ft, den Vor­trägen der Gru­ppe Gesc­hic­hte sowie zu den Got­tes­di­en­sten (beson­ders in der Zeit der Erst­kom­mu­ni­on­fe­i­ern), zu zahl­re­ic­hen Kirc­hen­führun­gen oder auch ein­fach als Aus­flügler und Tou­ri­s­ten; dabei gab es aller­dings Ein­sc­hrän­kun­gen durch Nie­drig- oder Hoc­hwas­ser der Donau mit Ein­stel­lung der Schifffahrt.

So kehr­te heu­er die Win­ter­pa­u­se schon eher ein. Sie ermöglic­ht jetzt auch einen besinn­lic­hen Advent.

So wün­sc­hen Ihnen allen ein fro­hes Wei­hnac­ht­s­fest und Got­tes Segen für das Jahr 1999

Ihre Bene­dik­ti­ner von Weltenburg

Jahresbericht 1997

Advent 1996 – Advent 1997

„TERTIO MILLENIO ADVENIENTE“ – „Das drit­te Jahr­ta­u­send kommt auf uns zu“.

So lau­tet das Apo­s­to­li­sc­he Schre­i­ben vom 10. Novem­ber 1994, mit dem uns Papst Johan­nes Paul II. ein­lädt, das Hl. Jahr 2000 vorzubereiten.

Wir wol­len am Ende des Kirc­hen­ja­hres, das unter dem Mot­to „Jesus Chri­s­tus – das men­sc­hlic­he Antlitz Got­tes“ stand, aber nic­ht nur vora­us­sc­ha­u­en, son­dern rück­blic­kend dan­ken für den Segen Got­tes im ver­gan­ge­nen Jahr. Ent­sc­he­i­dend ist da eigen­tlich „der gewöhn­lic­he Alltag“ – aber von die­sem jedes Jahr zu beric­hten, wäre lan­gwe­i­lig. So kommt im fol­gen­den mehr „das Außer­ge­wöhn­lic­he“ zur Sprac­he. Das bes­te­ht aus Fre­ud und Leid, wie wir in unse­rem Kon­vent immer wie­der erfa­hren konnten.

1997 gab es eine Rei­he von Fes­tlic­hke­i­ten und Feiern:

Zum Hoc­hfest des Heim­gangs unse­res hl. Vaters Bene­dikt am 21. März hat­te die Natur ein wei­ßes Fest­kle­id aus Schnee ange­legt. An die­sem Tag leg­te Fr. Step­han sei­ne ewige Pro­feß ab und band sich für immer an unse­re Geme­in­sc­ha­ft. Trotz win­ter­lic­her Käl­te war eine gro­ße Schar Gäs­te aus Nah und Fern gekom­men, um mit uns zu fei­ern: die Eltern und Ange­hör­ige, Gläu­b­ige aus der Hei­mat­p­fa­rrei Dis­tel­ha­u­sen bei Tau­ber­bi­sc­hofs­he­im, Mit­brüder und Mit­stu­den­ten aus dem Kol­leg St. Bene­dikt in Salz­burg, in dem Fr. Step­han während sei­ner Stu­di­en­ze­it wohnt. Unter den Kon­ze­le­bran­ten war auch Altabt Emme­ram Geser aus Met­ten. Zur Vor­be­re­i­tung auf die Pro­feß hat­te der Pro­fi­tent Ein­ze­le­xer­zi­ti­en bei P. Rap­ha­el in Ettal gemac­ht. Zwei Mona­te später erhi­elt Fr. Step­han die litur­gi­sc­he Bea­u­f­tra­gung zum Lektorat.

Am 15. Sep­tem­ber leg­te Fr. Johan­nes die Zei­tlic­he Pro­feß ab. Bei den Vor­be­re­i­tung­se­xer­zi­ti­en begle­i­t­ete ihn P. Josef von Plank­s­tet­ten. Am 10. Novem­ber begann Fr. Johan­nes sei­ne Aus­bil­dung zum Schne­i­der bei Br. Wer­ner in der Erzab­tei Beu­ron. Seit­her ist das Novi­zi­at leer, was seit etwa 15 Jahren nic­ht mehr vor­ge­kom­men ist. Denn bere­its in der Karwoc­he hat­te uns der Novi­ze Fr. Petrus wie­der verlassen.

Eine ganz ander Art von Ver­lust war der Tod des Klo­s­ter­hun­des „Brit­ta“ am 30. April.

Fr. Rupert hat am 30. Okt­ober die Zei­tlic­he Pro­feß um ein Jahr verlängert.

Am 5. Febru­ar wur­de Herr Wolf­gang Perc­her­me­i­er aus Münc­hen, der sei­ne Jugend während der Nac­hkri­egs­ze­it in Wel­ten­burg ver­brac­ht hat­te, nach Abla­uf des Probe­ja­hres in die Schar der Wel­to­bla­ten auf­ge­nom­men. Er wähl­te den Namen „Fr. Bernhard“.

Am 13. Juli begann Frau Maria Kugler, die bis­her aus dem nahen Aben­s­berg regel­mäßig zu uns gekom­men ist und jetzt in Altöt­ting tätig ist, ihr Probe­ja­hr als Weltoblatin.

Für die Obla­ten­ge­me­in­sc­ha­ft hielt P. Pri­or vom 12. bis 14. Sep­tem­ber Einkehrtage.

Nach einem erfüllten und reic­hen Leben starb am 6. Juni im Alter von 97 Jahren Frau Fran­zi­s­ka Röhrl, die Sen­i­orc­he­fin der Klo­s­ter­sc­hen­ke. Nach dem fei­er­lic­hen Requ­i­em in unse­rer Abte­i­kirc­he, das P. Pri­or zusam­men mit mehre­ren Mit­brüdern in Kon­ze­le­bra­ti­on fei­er­te, wur­de sie am 11. Juni unter gro­ßer Ante­il­na­hme auf dem Aben­s­ber­ger Fri­ed­hof beigesetzt.

Zum Bene­dik­tu­s­fest am 11. Juli zele­bri­er­te Abt Gre­gor Han­ke aus Plank­s­tet­ten am Vora­bend das Pon­tifi­ka­lamt und hielt die Fest­pre­digt. Ansc­hli­e­ßend waren alle Teil­ne­hmer, unse­re Ange­s­tellten und die Gläu­bi­gen aus den Klo­s­ter­p­fa­rre­i­en zur „Aga­pe“ mit einem kle­i­nen Imbiß in den Gäs­te­s­pe­i­se­sa­al eingeladen.

Am 12. Juli fand unter der Lei­tung von Prof. Josef Kohl­häu­fl das tra­di­ti­o­nel­le Som­mer­kon­zert der Wel­ten­bur­ger Musik­ge­me­in­sc­ha­ft statt, das wie­der gro­ßen Anklang fand. Anläßlich des Jubi­läums­ja­hres kamen vor allem gei­s­tlic­he Wer­ke von Franz Schu­bert zur Aufführung.

Mit­gli­e­der der Wel­ten­bur­ger Musik­ge­me­in­sc­ha­ft ges­tal­te­ten zur Fre­u­de der zahl­re­ic­hen Got­tes­di­en­st­be­suc­her auch die Chri­st­met­te musi­ka­li­sch mit.

Im Kre­is­la­uf des Jahres wird in unse­rem Klo­s­ter auch der Fasc­hing nic­ht über­gan­gen. Am Fasc­hings­di­en­stag wur­de mit einem bun­ten Pro­gramm im Kre­is des Kon­ven­tes gefe­i­ert. Humor­vol­le Dar­s­tel­lun­gen und beson­ders manc­he Kos­tümi­e­run­gen stra­pa­zi­er­ten die Lachmuskeln.

Am 10. Juni ste­u­er­te Fr. Rupert einen geli­e­he­nen Kle­in­bus in den Kon­ven­ta­u­s­flug: Ers­te Sta­ti­on war die Wallfa­hrt „Maria Brünn­le­in“ in Wem­ding. Nach dem kon­ze­le­bri­er­ten Amt für die Pil­ger erhi­el­ten wir von Wallfa­hrt­s­p­fa­rrer Hein­rich Weiß eine ans­prec­hende Führung durch die Kirc­he. Dann ging es wei­ter zur Abtei Neres­he­im. Vater Abt Nor­bert und sei­ne Mit­brüder hat­ten uns zum Mit­ta­ges­sen ins Refek­to­ri­um ein­ge­la­den. Eine aus­führ­lic­he Klo­s­ter- und Kirc­hen­führung schloß sich an. Zum Absc­hi­ed gab es im Klo­s­ter­ho­s­piz noch eine Brot­ze­it. Auf Ein­la­dung von Pfa­rrer Tho­mas Augu­s­tin san­gen wir am Abend in des­sen nahe­ge­le­ge­ner Pfa­rrei Disc­hin­gen die Ves­per und wur­den zum Aben­des­sen bewir­tet. Allen, deren Gast­fre­und­sc­ha­ft wir erfa­hren dur­f­ten, sagen wir ein herz­lic­hes „Vergelt’s Gott“.

Am 7. Juli mußte P. Cle­mens M. ins Kran­ken­ha­us nach Kel­he­im zu einer Bruchoperation.

Am 30. Sep­tem­ber fuhr P. Tho­mas als Magi­s­ter mit den Tri­en­nal­pro­fes­sen zu einem Aus­flug nach Salz­burg. Fr. Step­han führ­te aus­gi­e­big durch sei­ne Studienstadt.

Am 16. Sep­tem­ber hat­te Altabt Tho­mas einen Ver­ke­hr­sun­fall mit zwe­i­fac­hem Total­sc­ha­den: Got­tlob gab es kei­ne Ver­letz­ten unter allen Beteiligten.

P. Josef M. nahm/nimmt trotz der Ent­fer­nung von Plank­s­tet­ten, wo sein letz­tes Aus­hilfs­ja­hr als Lei­ter des Hau­ses St. Gre­gor ange­broc­hen ist, eifrig sei­ne Auf­ga­be als Sen­i­or wahr.

Auch P. Cle­mens M. kam/kommt regel­mäßig aus sei­ner Pfa­rrei Teu­er­ting ins Kloster.

P. Eus­ta­si­us wird ein wei­te­res Jahr als zwe­i­ter Kaplan in Tir­sc­hen­re­uth bleiben.

Auch P. Rap­ha­el und P. Pla­ci­dus ver­se­hen wei­ter­hin ihre Pfarrstellen.

Wenn auch der Kon­vent nic­ht zahle­n­mäßig zuge­nom­men hat, gab es doch gei­s­tlic­he Stär­kung: Gle­ich zu Jahre­s­be­ginn hielt vom 6. bis 10. Janu­ar Frau Äbtis­sin Edel­tra­ud For­s­ter (Eibin­gen) – als ers­te Frau in der Klo­s­ter­ge­sc­hic­hte – die Kon­ven­te­xer­zi­ti­en zu The­men mona­s­ti­sc­hen Lebens. Die Impul­se waren trotz 60–70 Minu­ten Län­ge von solc­her Fri­sc­he, daß man ger­ne zuhörte.

Das Jahr über hielt/hält P. Pri­or immer wie­der gei­s­tlic­he und prak­ti­sc­he Kon­fe­ren­zen am Montag.

Im vier­ze­hn­tägi­gen Wec­hsel kamen/kommen P. Bene­dikt Gle­iss­ner aus Rohr und P. Josef Kärt­ner aus Plank­s­tet­ten zur Spen­dung des Bußsakramentes.

Am 27. Janu­ar hielt uns P. Dr. Mar­tin Bia­las CP vom Pas­si­o­ni­s­ten­klo­s­ter Schwar­zen­feld zwei Vor­träge über das post­syno­da­le Schre­i­ben „Vita con­sec­r­ata“ mit ansc­hli­e­ßen­der Aussprache.

Im Rahmen der „Woc­he für das Leben“ fand am 7. Juni das 1. Wel­ten­bur­ger Forum mit dem Thema „Jedes Kind ist lieben­swert“ statt. Die Diöze­sa­nar­be­it­s­ge­me­in­sc­ha­ft für Erwac­hse­nen­bil­dung in der Diöze­se Regen­s­burg (DIAG) und die Heim­volks­hoc­hsc­hule (HVHS) orga­ni­si­er­ten mite­i­nan­der die­se Veran­stal­tung, die kün­f­tig ein- oder zwe­i­mal im Jahr statt­fin­den soll. Frau Prof. Dr. Han­na-Bar­ba­ra Gerl-Fal­ko­witz, Dres­den, Prof. Dr. Kle­mens Ste­hr und Prof. Dr. Hans-Bern­hard Wuer­me­ling, beide Erlan­gen, wirk­ten als Refe­ren­ten mit.

Vom 13. bis 16. Okt­ober weil­te die Erfur­ter Kün­stle­rin Hil­de­gard Hen­dric­hs bei uns: Da der Kon­vent zu die­ser Zeit zahle­n­mäßig sehr kle­in war, ent­fi­el die gepl­ante Kon­fe­renz. Statt­des­sen besuc­hten Mit­brüder ihre Medi­ta­ti­o­nen im Rahmen des Pfa­rr­ver­ban­des. Es war zugle­ich die ers­te Veran­stal­tung der neu­ge­grün­de­ten KAB-Ort­s­gru­ppe, deren Präses P. Tho­mas gewor­den ist.

Erst­mals wur­de vom 28. bis 30. Okt­ober eine Stimmbil­dung durc­hge­führt. Frau Mar­ga­r­ete Adler aus Münc­hen nahm sich in Ein­ze­lun­te­rric­ht der Stim­me eines jeden Kon­ven­tu­a­len an.

Am 14./15. Novem­ber fand die Herb­st­vollver­sammlung der Arbe­it­s­ge­me­in­sc­ha­ft der Ordens­män­ner (AGOM) der Diöze­se Regen­s­burg in Wel­ten­burg statt. Aus die­sem Anlaß war Wei­hbi­sc­hof Vin­zenz Gug­gen­ber­ger, der Orden­s­re­fe­rent der Diöze­se, für ein­ige Stun­den unser Gast. P. Gis­lar Aulin­ger von der Abtei Schwe­i­kl­berg sprach über das päp­s­tlic­he Schre­i­ben „Vita con­sec­r­ata“. Mit der AGOM-Herb­st­ta­gung war am 15. Novem­ber das 2. Wel­ten­bur­ger Forum ver­bun­den. Die Orga­ni­sa­to­ren (DIAG und HVHS) hat­ten die Münc­he­ner Pro­fes­so­ren Eugen Biser und Ludwig Mödl als Refe­ren­ten gewin­nen kön­nen. Das Forum stand unter dem Thema „Jesus Chri­s­tus – das men­sc­hlic­he Antlitz Gottes“.

Nic­ht nur die Mönc­he bra­uc­hten Erne­u­e­rung, auch die Gebäu­de hat­ten es nötig. So wur­den zahl­re­ic­he Reno­vi­e­run­gen und Scha­den­s­be­he­bun­gen durchgeführt:

Am 22. Janu­ar wur­de das Novi­zi­at in den fri­sch getünc­hten Neben­ra­um ver­legt, da der bis­he­r­ige Unte­rric­ht­s­ra­um zur kün­f­ti­gen Verwal­tung gesc­hla­gen wer­den sollte.

Nach einem Hei­zung­sa­u­s­fall kam es im Neu­bau zu einem Rohr­bruch. Das Was­ser drang vom Dac­hbo­den durch die Gäs­te­zim­mer und den darun­ter befind­lic­hen Fest­sa­al bis in die Klosterschenke.

Am 13. Febru­ar gab es gegen 13.45 Uhr einen kur­zen Orkan, der alle­in im Land­kre­is Kel­he­im Schäden in Mil­li­o­nen­höhe verur­sac­ht hat. Auch der Klo­s­te­rwald war betroffen.

Unab­hän­gig davon war am Buc­hhof eine umfan­gre­ic­he Reno­vi­e­rung des Dac­hes der Masc­hi­nen­hal­le notwendig.

Die Erträge der Feld­früc­hte ent­s­prac­hen dem Durchschnitt.

Im März erhi­elt der Über­gang vom Kon­vent­ge­bäu­de zum Neu­bau ein neu­es Kup­fer­dach. Die Fas­s­ade wur­de neu gestric­hen. Die Säu­len wur­den eben­so wie die an der Pfor­te mit einem Sand­s­tra­hl­ge­rät gere­i­nigt und später alle Sand­s­te­i­ne­in­fas­sun­gen der Fen­ster an der Hof­se­ite imprägniert.

Am 29. April wur­de im gesam­ten Kon­vent­bau eine neue Schli­e­ßan­la­ge installiert.

Mit­te Mai wur­de die Tele­fo­nan­la­ge aus­ge­wec­hselt (ISDN); dabei änder­te sich auch die Ruf­num­mer. Sie lau­tet jetzt 09441–20 40.

Zur gle­ic­hen Zeit ersc­hi­en im Ver­lag Schnell & Ste­i­ner eine völ­lig übe­rar­be­i­t­ete Aufla­ge des gro­ßen Kirc­hen­führers mit neu­en Farbfotos.

Von Mai bis Novem­ber war der gesam­te Kirc­hturm ein­ge­rüs­tet. Am Turm­dach und am Mau­e­rwerk mußten schwe­re Schäden beh­oben wer­den. Der Putz wur­de aus­ge­bes­sert, die Ein­blec­hung des Hel­mes zur Häl­f­te ergänzt, die Fas­s­ade gestric­hen sowie die Zif­fer­blät­ter der Tur­mu­hr durch neue ersetzt. Die Kugel mit St. Georg wur­de neu ver­gol­det. Auf­grund der Sta­a­tlic­hen Bau­p­flic­ht an unse­rer Kirc­he ist für die­se Maßna­hme das Sta­a­tlic­he Hoc­hba­u­amt Lands­hut zuständig.

Das Rei­ter­s­tand­bild des hl. Georg am Hoc­hal­tar ist eben­falls seit einem hal­ben Jahr ein­ge­rüs­tet, zu Vorun­ter­suc­hun­gen für eine even­tu­el­le kün­f­t­ige Res­ta­u­ri­e­rung. Im Okt­ober wur­de zum gle­ic­hen Zweck ein wei­te­res, bis zum Dec­ken­fre­s­ko reic­hen­des Gerüst im süd­lic­hen Kirc­hen­sc­hiff errichtet.

Am 20. Mai konn­te die Verwal­tung in einen größe­ren, modern aus­ge­s­tat­te­ten Raum in der 2. Eta­ge Ric­htung Klo­s­ter­hof ver­legt wer­den. Damit ver­bun­den ist ein sepa­ra­ter Kopi­e­rra­um, in dem auch das Faxge­rät (Nr. 09441/20 41 45) auf­ge­s­tellt ist.

Von Mai bis Okt­ober wur­den im Ein­gang­s­be­re­ich der Klo­s­te­ran­la­ge neue Behin­der­ten­to­i­let­ten geschaffen.

Am 9. August schlug ein Blitz in den Kirc­hturm ein. Die Gloc­ken began­nen zu läu­ten, die Uhr wur­de besc­hädigt und in Tei­len des Klo­s­ters fiel der Strom aus. Der Ein­bau einer neu­en Uhre­nan­la­ge wur­de erfor­der­lich. Sie ist nun auf Funk­s­te­u­e­rung umge­rüs­tet, und die Kon­vent­gloc­ke ist an die­se Anla­ge angeschlossen.

Im August wur­de der Weg zum Fra­u­en­berg mit einer Bele­uc­htung aus­ge­s­tat­tet – ein seit lan­gem geäu­ßer­ter Wun­sch der Teil­ne­hmer der drei jähr­lich statt­fin­den­den Lichterprozessionen.

Seit Mit­te Sep­tem­ber las­sen wir die Wäsc­he des gesam­ten Gäs­te­be­re­ic­hes in den Behin­der­te­nwerk­s­tät­ten des Cabri­ni-Hei­mes in Offen­stet­ten waschen.

Fr. Rupert erhi­elt am 31. Okt­ober zur Kom­po­st­ge­win­nung Humo­fix aus der Abtei Ful­da. Sei­ne Obs­tern­te war tei­lwe­i­se sehr gut. Erst­mals konn­te er Honig zum Ver­ka­uf anbieten.

Seit Mona­ten wer­den ver­sc­hi­e­de­ne Türen und Fen­ster fac­hkun­dig behan­delt und neu gestrichen.

Unter der sac­hkun­di­gen Anle­i­tung von Frau Heide Gabler und ihrem Sohn Joac­him mac­ht die EDV-Kata­lo­gi­si­e­rung des Bibli­ot­hek­s­be­s­tan­des gro­ße Fort­sc­hrit­te. Der­ze­it kommt die Phi­lo­sop­hie zum Absc­hluß. Ihnen wie auch Msgr. Dr. Mai von der Bisc­höflic­hen Zen­tral­bi­bli­ot­hek in Regen­s­burg gebührt für alle Unter­s­tüt­zung unser Dank.

Ohne die Mitar­be­i­ter wäre die Arbe­it nic­ht zu schaffen:

Im April wur­de Herr Adolf Bec­ken­ba­u­er nach 22jähriger Tätig­ke­it als Mau­rer in den wohl­ver­di­en­ten Ruhe­s­tand verab­sc­hi­e­det. Als Nac­hfol­ger wur­de Herr Heri­bert Elsner ein­ge­s­tellt – ein „Allro­und-Talent“, der als gelern­ter Metz­ger auch gele­gen­tlich eines der Schwe­i­ne auf dem Buc­hhof schlac­htet. Die­se fri­sc­hen Fle­i­sch- und Wur­st­pro­duk­te erhi­el­ten schon viel Lob im Kon­vent und bei den Gästen.

Ein­ige Mitar­be­i­te­rin­nen in der Küc­he, bei der Raum­p­fl­ege und im Wasc­hha­us sind aus­ge­sc­hi­e­den. Dafür haben neue begon­nen: in der Küc­he Frau Paula Mai­er und Frau Ingrid Pern­pe­int­ner sowie im Gäs­te­be­re­ich Frau Rosi­na Klings­hirn und Frau Mirosla­va Putz. Frau Ste­in­ber­ger wec­hsel­te von der Wäsc­he­rei in die Küche.

Mit den Ange­s­tellten unter­na­hm P. Bene­dikt am 7. August einen Betri­eb­sa­u­s­flug nach Bam­berg und Umgebung.

Nach Sai­son­sc­hluß wur­de der Klo­s­ter­la­den gesc­hlos­sen, und es ste­ht nun über die Win­ter­mo­n­ate eine Neu­ge­s­tal­tung und Erwe­i­te­rung an.

Zur Fort­bil­dung waren immer wie­der Mit­brüder zu Tagun­gen außer Haus, um den ver­sc­hi­e­de­nen Ver­p­flic­htun­gen in ihren jewe­i­li­gen Auf­ga­ben­be­re­ic­hen bes­ser nac­hkom­men zu können:

Ende Janu­ar fuhren Fr. Rupert und Fr. Kolum­ban zum „Brüder­kurs“ nach Beuron.

P. Mic­ha­el nahm im Febru­ar an der Novi­ze­n­me­i­s­ter­kon­fe­renz (AGNO) in Neustadt/Weinstraße sowie am Tref­fen der Ordens­le­u­te in der Beru­fung­s­pa­s­to­ral in Regen­s­burg teil und im Novem­ber an der Magi­s­ter­ta­gung der mona­s­ti­sc­hen Orden des deut­sc­hen Sprac­hge­bi­e­tes in Bernried.

Tra­di­ti­o­nel­ler Ter­min für P. Pri­or war das Tref­fen der Äbte unse­rer Kon­gre­ga­ti­on am Rose­n­mon­tag in Münc­hen sowie die Salz­bur­ger Äbte­kon­fe­renz (SÄK), heu­er während der Oste­rwoc­he vom 1. bis 5. April in Magdeburg.

Mit P. Josef M. und den Juni­o­ren nahm er am 20. Mai in Met­ten an einem Vor­be­re­i­tung­s­tag zum Gene­ral­ka­pi­tel teil.

Im Juli lei­t­ete P. Pri­or den zwe­i­ten Teil des Kom­mun­no­vi­zi­a­tes in Plankstetten.

Mit P. Josef M. als Depu­ti­er­ten reiste er vom 2. bis 6. Sep­tem­ber zum Gene­ral­ka­pi­tel der Baye­ri­sc­hen Bene­dik­ti­ner­kon­gre­ga­ti­on nach Ottobeuren.

Vom 25. bis 28. August war P. Bene­dikt mit Frau Jüt­ting bei einem ste­u­er- und sozi­al­ver­sic­he­rung­s­rec­htlic­hen Grund­kurs in Mün­ster­sc­hwar­zach; sodann fuhr er Mit­te Okt­ober zur Zel­le­ra­ren-Tagung nach Reute.

P. Gre­gor besuc­hte Anfang Okt­ober das „Wer­den­fel­ser Seminar“.

Nach Absol­vi­e­rung mehre­rer Bloc­kkur­se in Bad Hon­nef konn­te P. Leo­pold dort am 6. Novem­ber mit gutem Erfolg den „Volk­s­ber­ger Kurs“ absc­hli­e­ßen, d.h. die Grun­da­u­s­bil­dung für das kirc­hlic­he Regi­s­tra­tur- und Archivwesen.

Aber nic­ht nur wir vom Kon­vent fuhren ander­swo­hin, es kamen auch wie­der vie­le Gäs­te zu uns. Aller­dings hat die Zahl der Tou­ri­s­ten zei­twe­i­se abge­nom­men. Ursac­he waren u.a. lang anhal­t­ende Dürre­pe­ri­o­den mit extre­men Tief­s­tän­den des Dona­u­pe­gels, so daß die Schifffa­hrt mehre­re Woc­hen ein­ge­s­tellt wer­den mußte. Anfang Juli gab es aller­dings auch ein Hoc­hwas­ser. Es kam so übe­rra­sc­hend, daß nic­ht mehr alle Autos rec­ht­ze­i­tig vom gro­ßen Park­platz gebor­gen wer­den konn­ten. Aber von Kata­s­trop­hen wie in Ost­de­ut­sc­hland und den Nac­hbar­län­dern sind wir ver­sc­hont geblieben.

Die mei­s­ten Kirc­hen­führun­gen hiel­ten P. Leo­pold und Fr. Kolum­ban. Letz­te­rer hat­te als Sakr­istan auch zahl­re­ic­he Got­tes­di­en­ste für auswär­t­ige Gru­ppen in der Kirc­he und in den Kapel­len vorzubereiten.

Die Bele­gung in der Bege­g­nungs­s­tät­te St. Georg konn­te ges­te­i­gert wer­den. Dan­ken­swer­te­rwe­i­se half bei der Raum­p­fl­ege in Sto­ßze­i­ten Frau Spi­el­mann dort mit.

P. Gre­gor bot zusätz­lich zu den Hau­pt­fe­s­ten noch gut besuc­hte Ein­ke­hr­ta­ge für die bei­den Bru­der­sc­ha­f­ten an. Mehre­re Mit­brüder führ­ten solc­he – beson­ders in der Fas­ten­ze­it – für auswär­t­ige Gru­ppen durch.

Am 13. Janu­ar war die ers­te Deka­nat­s­kon­fe­renz des Jahres unser Gast.

Am 14./15. Febru­ar hielt in unse­ren Räum­lic­hke­i­ten der Bezirk­s­ver­band Nie­der­ba­yern der Kat­ho­li­sc­hen Erzi­e­her­ge­me­in­sc­ha­ft (KEG) eine Fest­ver­sammlung: Nach einem von Dom­ka­pi­tu­l­ar Stru­pf zele­bri­er­ten Amt hielt Sta­ats­se­kre­tär Rudolf Klin­ger vom Baye­ri­sc­hen Kul­tus­mi­ni­s­te­ri­um die Fes­tan­s­prac­he. Die Klo­s­ter­küc­he bere­i­t­ete erst­mals für über 100 Per­so­nen das Essen.

Im Okt­ober und Novem­ber wur­den Pri­e­s­te­re­xer­zi­ti­en ange­bo­ten, zu denen ins­ge­samt 50 Teil­ne­hmer kamen. Hier gilt es, Spi­ri­tu­al Dr. Josef Graf vom Pri­e­s­ter­se­mi­nar Regen­s­burg und Spi­ri­tu­al Msgr. Wil­li­bald Kam­mer­me­i­er aus Nie­der­vi­e­hbach zu dan­ken, daß sie die Lei­tung die­ser Kur­se über­nom­men haben.

Am 31. Okt­ober und am 1. Novem­ber fand in der Bege­g­nungs­s­tät­te ein medi­zi­ni­sc­hes Sym­po­si­um „Ganz­he­its­me­di­zin für Kin­der und Jugend­lic­he – Was bede­u­tet Leben­squ­a­li­tät in der Pal­li­a­tiv­me­di­zin?“ statt, zu dem etwa 60 Ärz­te und Medi­zi­ner anre­i­s­ten. Das Sym­po­si­um war Prof. Dr. Kle­mens Ste­hr, Erlan­gen, gewidmet.

Am 23. Febru­ar kam Kuri­e­nerz­bi­sc­hof Foly vom päp­s­tlic­hen Medi­en­rat auf der Durc­hre­i­se zu einem Kurz­be­such in unser Kloster.

Vom 1. bis 5. April fand die Tri­en­na­len­ta­gung der Baye­ri­sc­hen Bene­dik­ti­ner­kon­gre­ga­ti­on erst­mals in unse­rer Abtei statt.

Bald dara­uf wur­de der Kon­vent noc­hmals verstärkt:

Denn vom 14. April bis 3. Mai lei­t­ete P. Pri­or das Kom­mun­no­vi­zi­at: zwei Novi­zen kamen aus Rohr und einer aus Aug­s­burg. Zu ihnen sprac­hen Abt Burk­hard (Melk), Äbtis­sin Edel­tra­ud (Eibin­gen), Abt Bern­hard (Sche­yern), P. Anselm (Ettal) und P. Pri­or Seve­rin (Sec­kau), der inzwi­sc­hen dort zum Admi­ni­s­tra­tor gewählt wur­de. In die­se Zeit fiel am 18. April das „Kle­i­ne Äbtetreffen“.

Am Mor­gen des 15. Mai hiel­ten 600 Fußpil­ger die ers­te Rast auf ihrem Weg von Rie­den­burg nach Altöt­ting. Nac­hmit­tags kam zu einem kur­zen Besuch der Sekre­tär der Gla­u­ben­s­kon­gre­ga­ti­on, Kuri­e­nerz­bi­sc­hof Tar­ci­sio Ber­to­ni SDB.

Am 24. Mai gab es poli­ti­sc­hen Besuch: Bun­de­s­fi­nanz­mi­ni­s­ter Theo Wai­gel besuc­hte mit sei­nem öste­rre­ic­hi­sc­hen Kol­le­gen die Asam­kirc­he und ließ sich ansc­hli­e­ßend zu einer gemütlic­hen Brot­ze­it im Klo­s­ter­hof nieder.

Am 23. Juni bee­hr­te uns durch sei­nen Besuch Abt­pri­mas Mar­cel Roo­ney. Er kam in Begle­i­tung von Abt­präses Patrick Rea­gan (St. John, USA) und dem Vor­sit­zen­den der SÄK, Abt Bern­hard (Sche­yern) sowie Patres aus Argen­ti­ni­en und Frankreich.

Ende Juli ver­brac­hte Abt Lau­ren­ti­us (Ram­s­g­ate, GB) ein­ige Urla­ub­s­ta­ge bei uns.

Am 2. August war Mini­s­ter­präs­ident Edmund Sto­i­ber in Wel­ten­burg, zwei Woc­hen später sein Finanz­mi­ni­s­ter Otto Wies­heu mit Familie.

Der letz­te Besuc­her aus der Poli­tik war am 5. Novem­ber der par­la­men­ta­ri­sc­he Sta­ats­se­kre­tär im Bun­de­sin­ne­n­mi­ni­s­te­ri­um, Man­fred Carstens.

Nun ist die Sai­son been­det: Schifffa­hrt und Klo­s­ter­sc­hen­ke haben Winterpause.

Die­se äuße­re Ruhe möge uns hel­fen, auch im Inne­ren zur Ruhe zu kom­men: uns neu auf die Mit­te zu besin­nen – auf Chri­s­tus, auf des­sen Geburt­s­fest wir uns jetzt im Advent wie­der vorbereiten.

Möge Wei­hnac­hten auch für Sie das Gesc­henk neu­en Lebens sein.

Das wün­sc­hen Ihnen mit einem herz­lic­hen „Vergelt’s Gott“ für alle Zeic­hen Ihrer Verbundenheit

Ihre Bene­dik­ti­ner von Weltenburg