P. Clemens M. (Arnold) Schlothane OSB +

Toten­ro­tel (PDF, ~264 kb)

Trauer„Denn zu dir hin hast du uns geschaf­fen, und unru­hig ist unser Herz, bis es ruht in dir.“

(Augu­sti­nus Con­fes­sio­nes I,1)

 

Am Vora­bend des Palm­sonn­tags rief Gott, der Herr über Leben und Tod, unse­ren lie­ben Mitbruder

 

P. Cle­mens M. (Arnold) Schlo­tha­ne OSB

Mönch der Bene­dik­ti­ne­rab­tei Weltenburg

Pfar­rad­mi­ni­stra­tor von Teuer­ting 1995 ‑2000

 

gestärkt mit den hei­li­gen Sakra­men­ten der Kir­che, zu sich in das himm­li­sche Jerusalem.

 

Gebo­ren am 5. März 1926

Pro­fess am 5. Januar 1977

Prie­ster­wei­he am 26. Mai 1979

Gestor­ben am 28. März 2015

 

Klo­ster Welt­en­burg, am 28. März 2015

Abt Tho­mas M. Frei­hart OSB 

und der Kon­vent der Abtei Weltenburg

 

Ster­be­ro­sen­kranz am Mon­tag, 30. März 2015, 19:00Uhr in der Abtei­kir­che Weltenburg

Requiem am Dien­stag, 31. März 2015, 14:00 Uhr in der Abtei­kir­che Welt­en­burg, anschließend Bei­se­tzung in der Klo­ster­gruft. 13:30 Uhr Sammelrosenkranz.

 

 

Prie­ster und Orden­sleu­te sind ein­ge­la­den, in Chor­klei­dung teilzunehmen.

Litur­gi­sche Far­be: Schwarz

Kon­ze­le­bra­tion ist aus Pla­tz­grün­den nur für eine begrenz­te Anza­hl möglich.

Benediktinerabtei Weltenburg stellt Kursprogramm für 2015 vor

HCW-PHR-BEW-P15_Programm-01Besinnung, Bildung und Freizeit im Kloster 

Pas­send zum Jah­re­swe­ch­sel prä­sen­tiert die Bene­dik­ti­ne­rab­tei Welt­en­burg das Kur­spro­gramm des Gäste­hau­ses St. Georg für das Jahr 2015. Von Februar bis Dezem­ber wer­den insge­samt 15 eige­ne Veran­stal­tun­gen ange­bo­ten, die unter dem Gesamt­mot­to des Hau­ses „Besin­nung, Bil­dung und Frei­zeit“ stehen.

 zum Kur­spro­gramm

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11. Weltenburger Klostermarkt28. bis 30. November 2014

WKM-Bild-001Spä­te­stens als im 7. Jah­rhun­dert die ersten Mön­che an der heu­te berühm­ten Donau­schlin­ge ses­shaft wur­den, war klar: Die­ser Flec­ken Erde muss  ein beson­de­rer sein. Neben Asa­m­kir­che, Donau­durch­bruch und ausge­zeich­ne­tem dun­klem Bier gibt es min­de­stens noch einen wei­te­ren Grund, ein­mal im Jahr hie­rher zu kom­men: den Welt­en­bur­ger Klo­ster­markt. Am ersten Advent­wo­che­nen­de, also vom 28. bis 30. Novem­ber bie­ten rund 20 Klö­ster aus Bayern, Sach­sen, Süd­ti­rol, Öster­reich und Ungarn ihre selb­st pro­du­zier­ten Waren an. Ein umfas­sen­des Kul­tur­pro­gramm, Schiff­fahr­ten, Braue­rei­füh­run­gen, kuli­na­ri­sche Sch­man­kerl im Klo­ste­rhof sowie in der Klo­ster­schen­ke und – nicht zu ver­ges­sen – der tägli­che Besuch des hei­li­gen Niko­laus machen den Ausflug zu einem gan­z­hei­tli­chen Erlebnis.

 

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Spiritus loci — vom Geist des Ortes

auch erhält­lich im Klosterladen!

Abtprimas Notker Wolf OSB
Alfons Kifmann

 

 

Ein spirituelles Reisebuch

Titel Spiritus loci

Aus dem rei­chen per­sön­li­chen Erle­ben von Abt­pri­mas Not­ker Wolf OSB ist in Zusam­me­nar­beit mit dem Jour­na­li­sten Alfons Kif­mann ein außer­gewöhn­li­ches bebil­der­tes Rei­se-Lese­buch entstan­den: 31 spri­ri­tuel­le Orte in Deu­tschland, Frank­reich, Ita­lien, Israel, Öster­reich, der Sch­weiz und der Tsche­chi­schen Repu­blik wer­den nicht nur nach per­sön­li­chen Ein­drüc­ken beschrie­ben, son­dern in ihrer beson­de­ren Bedeu­tung als „Kraf­tor­te“ in Wort und Bild erleb­bar gema­cht. Weil es ein Buch zum Mit­neh­men sein soll, erscheint es im kom­pak­ten Format.

Auch wir sind mit einem Kapitel vertreten:

Kloster Weltenburg an der Donau – oft bedroht, niemals untergegangen

 

Das Kon­zept des Buches beschreibt Not­ker Wolf so: „Wir Men­schen brau­chen und suchen Orte. Orte zum Leben und zum Ster­ben. Zum frö­hlich sein und zum Trauern. Zum Feiern und zur Ruhe. Zu Sport und Spiel, zur Unte­rhal­tung und Erho­lung. Wir suchen Orte mit ein­zi­gar­ti­ger, unbe­rühr­ter Natur und Orte der hochent­wic­kel­ten Kul­tur, der schö­nen Kün­ste und der beson­de­ren Archi­tek­tur. Die tou­ri­sti­schen Zie­le zie­hen uns eben­so an wie die Ein­sa­m­keit. Und alle­ror­ten suchen wir das Glück, jeder auf sei­ne Weise“.
Gibt es die­sen „Gei­st des Ortes?“ Und wie kön­nen wir ihn finden?
„Spi­ri­tus loci“ will bei der Suche zu hel­fen, den Gei­st, den Zau­ber des Ortes zu fin­den und zu spüren.

Leg­gi tut­to “Spi­ri­tus loci — vom Gei­st des Ortes”

Einweihung des Gästehauses St. Georg am 24. Juni 2014

Das Hoch­fe­st der Geburt des Hl. Johan­nes des Täu­fers wur­de durch die Festli­ch­kei­ten zu10511315_854314974583207_5796389844794309004_nm Abschluss der dreiei­n­hal­b­jäh­ri­gen Bauar­bei­ten in der Bene­dik­ti­ne­rab­tei zu einem beson­de­ren Erei­gnis.  „Ein wich­ti­ger Tag für Welt­en­burg und ein  Mei­len­stein in der Geschi­ch­te des Klo­sters“, so begei­ster­ten sich Gäste und Festred­ner. Durch die Fer­tig­stel­lung des Gäste­hau­ses sei aber auch ein Grund­sa­tz der Bene­dik­ti­ner erfüllt, der da heißt: „Alle, die da kom­men, sol­len auf­ge­nom­men wer­den“. So beton­te es Abt­prä­ses Bar­na­bas Bögle, der Zele­brant des vor­mit­tä­gli­chen Pon­ti­fi­ka­lam­tes in der Abtei­kir­che und so beton­te es Abt Tho­mas M. Frei­hart beim Festakt im großem Festsaal.

Alfred Böschl schuf Eingangsszenen

HCW-PHR-BEW-GSG_140624-071300Daz­wi­schen aber lag die Segnung des Gäste­hau­ses und der Gang durch alle nun fer­tig­ge­stell­ten Räu­me. Den Ein­gang­sbe­reich in der neuen Pfor­te des Torhau­ses zie­ren zwei von Bil­d­hauer All­fred Böschl als Gla­sbil­der geschaf­fe­ne Sze­nen aus dem Leben des Hei­li­gen Bene­dikt. Eben­falls von Böschl stam­men auch das Ein­gang­skreuz und die Kreu­ze in den Zim­mern und den Semi­nar­räu­men. „Der heu­ti­ge Tag erfüllt mei­ne Mit­brü­der, alle Mitar­bei­ter und mich per­sön­lich mit großer Freu­de, weil das Werk nach inten­si­ven Pla­nun­gen und einer Bau­zeit von dreiei­n­halb Jah­ren nun abge­schlos­sen ist und wir wie­der Gäste in größe­rer Zahl auf­neh­men kön­nen“, beton­te Abt Tho­mas M. Frei­hart beim nach­mit­tä­gli­chen Festakt. Ganz beson­ders begrüß­te und dank­te er Abt Bar­na­bas, dem Prä­ses der Baye­ri­schen Bene­dik­ti­ner­kon­gre­ga­tion sowie Abt Dr. Johan­nes Eckert von der Abtei St. Boni­faz in Mün­chen, der sei­nen Fest­vor­trag unter das Mot­to; „Woh­ne bei Dir selb­st: Klö­ster­li­che Gast­freund­schaft als pasto­ra­le Herau­sfor­de­rung“, stellte.

 Dank sag­te der Abt allen am Bau betei­lig­ten Fir­men sowie Archi­tekt Arnulf Magerl. Die­ser ging auf der Grund­la­ge eines, allen Anwe­sen­den über­rei­ch­ten alten Sti­ches, auf die bau­li­che Ent­wic­klung der klö­ster­li­chen Anla­gen ein. Zum Schluss sei­ner Rede über­rei­ch­te er Abt Tho­mas M. Frei­hart sym­bo­li­sch einen rie­si­gen Schlüssel.

Lan­drat sprach von Bereicherung

Lan­drat Dr. Hubert Fal­ter­meier nann­te das Klo­ster und das nun geschaf­fe­ne Gäste­haus einHCW-PHR-BEW-GSG_140624-071285e Berei­che­rung für die Bene­dik­ti­ne­rab­tei und für den gesam­ten Lan­d­kreis und darü­ber hinaus. Bür­ger­mei­ster Hor­st Hart­mann sprach von einer Tra­di­tion, die bis ins frü­he Mit­te­lal­ter hinein­rei­che und beton­te, dass mit dem Gäste­haus Ein­zi­gar­ti­ges entstan­den sei. Als Forts­e­tzung der Reno­vie­rung der Klo­ster­kir­che und der Erri­ch­tung des Hoch­was­ser­schu­tzes war 2011 mit der heuer been­de­ten Gene­ral­sa­nie­rung der Klo­ste­ran­la­ge begon­nen wor­den. Die auf­wen­di­ge Dach­stu­hl­ret­tung gehör­te eben­so dazu wie die Gene­ral­sa­nie­rung des Tor­baues und der Wir­ts­chaf­tsge­bäu­de, deren Herz­stück das Gäste­haus ist.

Sigrid Man­stor­fer

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