Kardinal Désiré Tsarahazana aus Madagaskar zu Gast in Weltenburg

Im Rah­men des Welt­mis­sions­mo­nats des katho­lis­chen Hilfs­werks mis­sio besuch­te Kar­di­nal Dési­ré Tsa­raha­za­na aus der Erz­diö­ze­se Toa­ma­si­na in Mada­gas­kar gemein­sam mit Bis­chof Rudolf Voderhol­zer am Diens­tag, den 13. Okto­ber 2026 die Bene­dik­ti­ne­rab­tei St. Georg in Wel­ten­burg. Abt Tho­mas Maria Freihart OSB begrüß­te die Gäs­te herz­lich und führ­te sie durch das Klos­te­ra­real. Ein beson­de­rer Höhe­punkt war die Besich­ti­gung der Klos­ter­kir­che St. Georg, die mit ihrer pracht­vo­llen baroc­ken Auss­tat­tung, den ein­drucks­vo­llen Stuc­kar­bei­ten und den illu­sio­nis­tis­chen Male­reien zu den bedeu­tends­ten Barock­kir­chen Bayerns zählt. Kar­di­nal Tsa­raha­za­na zeig­te sich tief beein­druckt von der außer­ge­wöhn­li­chen Ges­tal­tung des Kirchenraums.

Nach einem gemein­sa­men Mit­ta­ges­sen mit den Bene­dik­ti­nern der Abtei stand die Wel­ten­bur­ger Klos­ter­braue­rei auf dem Pro­gramm. Bei einer Füh­rung erhiel­ten die Gäs­te Ein­blic­ke in die tra­di­tions­rei­che Brau­kunst der ältes­ten Klos­ter­braue­rei der Welt, in der bereits seit dem Jahr 1050 Bier gebraut wird. Eine Bier­ver­kos­tung im his­to­ris­chen Fel­sen­ke­ller run­de­te den Besuch ab.

Den Abs­chluss des Tages bil­de­te eine Zillen­fahrt durch den Donau­durch­bruch. Dabei konn­ten die Gäs­te die impo­san­ten Kalks­tein­fel­sen und die ein­zi­gar­ti­ge Natur­lands­chaft entlang der Donau aus nächs­ter Nähe erle­ben. Der Besuch bot viel­fäl­ti­ge Ein­blic­ke in die bene­dik­ti­nis­che Tra­di­tion, die baroc­ke Kunst und die leben­di­ge Klos­ter­kul­tur Weltenburgs.

Bild­nach­weis: © Jakob Schötz.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Besuch von Kar­di­nal Dési­ré Tsa­raha­za­na: www.bistum-regensburg.de www.bistum-regensburg.de

Ein Ja zum klösterlichen Leben — zeitliche Profess Frater Johannes M. Puls OSB

Am 4. Okto­ber 2026 dur­fte Fra­ter Johan­nes M. Puls OSB einen wich­ti­gen Schritt auf sei­nem Weg als Bene­dik­ti­ner gehen: Er leg­te die zeitli­che Pro­fess ab und bekräf­tig­te damit sei­nen Ents­chluss, sein Leben nach dem Evan­ge­lium und der Regel des hei­li­gen Bene­dikt auszurichten.

Im Rah­men der feier­li­chen Litur­gie vers­prach Fra­ter Johan­nes vor unse­rem Abt Tho­mas M. Freihart OSB, sei­nen Weg des Glau­bens in unse­rer Klos­ter­ge­meins­chaft wei­ter­zu­gehen. Mit der Pro­fess über­nimmt er für zunächst drei Jah­re die Bin­dung an unse­re Gemeins­chaft und ents­chei­det sich bewusst dafür, Chris­tus im gemein­sa­men Gebet, im Dienst und im tägli­chen Mitei­nan­der nachzufolgen.

Ein sol­cher Schritt ist mehr als ein Vers­pre­chen für die Zukunft. Er ist zugleich ein Zei­chen des Ver­trauens auf Gott und der Bereits­chaft, sich immer wie­der neu auf sei­nen Ruf ein­zu­las­sen. Die zeitli­che Pro­fess mar­kiert dabei einen wich­ti­gen Absch­nitt auf einem Weg, der von Gemeins­chaft, Bes­tän­dig­keit und der Suche nach Gott geprägt ist.

Wir freuen uns, Fra­ter Johan­nes auf die­sem Weg beglei­ten zu dür­fen, und wüns­chen ihm Got­tes reichen Segen. Möge er in den Heraus­for­de­run­gen und Freu­den des klös­ter­li­chen Lebens immer wie­der erfah­ren, dass Gott ihn trägt und sei­ne Beru­fung wach­sen lässt. Wir bit­ten herz­lich um das Gebet für Fra­ter Johan­nes und sei­nen wei­te­ren Weg in unse­rer Gemeinschaft.

Zeitliche Profess von Frater Pius M. Hildebrand OSB

Am Hoch­fest Mariä Auf­nah­me in den Him­mel, dem 15. August 2025, dur­fte unse­re Klos­ter­ge­meins­chaft ein beson­de­res Ereig­nis feiern:

Im feier­li­chen Pon­ti­fi­ka­lamt um 10:30 Uhr legte 
Fra­ter Pius M. Hil­de­brand OSB die zeitli­che Pro­fess ab.

Vor unse­rem Abt Tho­mas M. Freihart OSB vers­prach Fra­ter Pius, nach der Regel des hei­li­gen Bene­dikt in der Nach­fol­ge Chris­ti zu leben. Mit die­sem Schritt bin­det er sich für zunächst drei Jah­re an unse­re Gemeinschaft.

Die Pro­fess ist ein bedeu­ten­der Moment auf dem Weg eines Bene­dik­ti­ners: Sie ist Aus­druck des ernsthaf­ten Ents­chlus­ses, im klös­ter­li­chen Leben Gott zu die­nen und in der Gemeins­chaft zu wach­sen. Fra­ter Pius bezeug­te sei­nen Willen mit der Pro­fess­for­mel, die er eigenhän­dig auf dem Altar niederlegte.

Wir dan­ken allen, die die­sen Tag mit uns gefeiert haben, und bit­ten um das beglei­ten­de Gebet für Fra­ter Pius auf sei­nem wei­te­ren Weg. Möge er in sei­ner Beru­fung Freu­de, Kraft und Erfü­llung finden.

Wir haben geöffnet

Ab heu­te, Mitt­woch, den 19. Juni 2024, ist das Klos­ter Wel­ten­burg mit sei­nen Ein­rich­tun­gen (Klos­ters­chen­ke, Gäs­tehaus, Klos­ter­la­den, Besu­cher­zen­trum) wie­der geöffnet.

Hochwasser Juni 2024

Durch die star­ken Regen­fä­lle um Fron­leich­nam sind die Pegels­tän­de der Donau stark anges­tie­gen und haben zu Übersch­wem­mun­gen geführt. Am Sams­tag, 1. Juni wur­de von der Feuer­wehr Kelheim der Hoch­was­sers­chutz in weni­gen Stun­den auf­ge­baut. Der Schutz hat sich bes­tens bewährt. Ohne ihn wäre wohl wie­der die Katas­trophe wie 1999 beim Pfingsthoch­was­ser ein­ge­tre­ten und wir wären volls­tän­dig über­flu­tet wor­den. Denn der Grund­was­sers­pie­gel ist sehr mas­siv anges­tie­gen und er konn­te nur durch zahl­rei­che Pum­pen in einem spe­zie­llen Schacht im Innenhof für das gan­ze Klos­ter­ge­län­de nie­drig gehal­ten werden.

Am Mitt­woch, 5. Juni, mit­tags erreich­te der Pegel sei­nen Höchs­ts­tand (756 cm — nur 40 cm weni­ger als beim Pfingsthoch­was­ser 1999). Das Was­ser stand außen schon über den Fens­ter­bän­ken. Nun ist der Pegel bereits auf 520 cm (Sonn­tag 17:00 Uhr) gefa­llen. Die Feuer­wehr hat bereits begon­nen den Schutz wie­der abzu­bauen. Die Lage ents­pannt sich. Es wird aber noch dauern, bis das nor­ma­le Leben die­ser Jah­res­zeit zurückkehrt.

Leu­te der Feuer­wehr Kelheim waren in der ver­gan­ge­nen Woche Tag und Nacht vor Ort und hiel­ten Wache. Sie waren unge­mein enga­giert, auch gera­de jun­ge Leu­te. So konn­ten wir beruhigt sein und unser klös­ter­li­ches Leben nahm sei­nen gewohn­ten Gang.

Wir möch­ten an die­ser Ste­lle unse­ren Dank an die Ein­satz­kräf­te auss­pre­chen, die uner­müd­lich daran arbei­te­ten, die Situa­tion unter Kon­tro­lle zu brin­gen und die Mens­chen in Sicherheit zu brin­gen. Ihr Ein­satz und ihre Opfer­be­reits­chaft sind beis­pie­llos und ver­die­nen höchs­te Anerkennung.

Wir wollen auch all jene nicht ver­ges­sen, die es bei die­sem Hoch­was­ser weit schlim­mer getrof­fen hat und Opfer der Flut gewor­den, Hab und Gut ver­lo­ren haben oder gar ihr Leben las­sen muss­ten. Ihnen gilt unser Geden­ken im Gebet. Mögen sie Kraft und Mut fin­den, in die Zukunft zu gehen.

Um den Ein­satz­kräf­ten die Arbeit zu erleich­tern und nicht zu behin­dern, bleibt das Gelän­de des Klos­ters Wel­ten­burg wei­terhin ges­perrt. Wir bit­ten um Ihr Vers­tänd­nis und Ihre Koo­pe­ra­tion, damit die Aufräu­mar­bei­ten reibungs­los vons­tat­ten gehen können.

Wir hof­fen, dass sich die Lage wei­ter ents­pannt und das Klos­ter Wel­ten­burg sei­ne Tore bald wie­der für Besu­cher öff­nen kann.